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Teltow-Fläming Preis für die Spielplatzbauer von Sik-Holz
Lokales Teltow-Fläming Preis für die Spielplatzbauer von Sik-Holz
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06:27 02.07.2019
Der preisgekrönte Spielplatz in Heilbronn ist der Prototyp, dem 14 weitere, modifizierte Varianten folgen sollen. Quelle: Sik-Holz
Langenlipsdorf

Mit dem Langenlipsdorfer Spielplatzbauer Sik-Holz verfügt die Jüterboger Region seit mehr als 30 Jahren über ein Unternehmen mit internationalem Bekanntheitsgrad. Nicht nur zahlreiche Spielplätze für Jung und Alt, sowie unzählige Brücken und Schutzhütten entlang der Fläming-Skate tragen die unverwechselbare Handschrift der Langenlipsdorfer Tischler und Holzbildhauer, sondern auch viele Projekte auf inzwischen allen Kontinenten.

Blütentraum ging in Erfüllung

Die Urkunden und Dankesschreiben füllen in Langenlipsdorf mittlerweile viele Wände und Vitrinen. Mit der Urkunde für den zweiten Platz im Brandenburgischen Designpreis kam nun vor wenigen Tagen eine weitere hinzu. Im wörtlichen und im übertragenen Sinne ist damit ein Traum in Erfüllung gegangen.

Denn das Projekt, mit dem sich Geschäftsführer und Bildhauer Klaus Gust im Frühjahr am Wettbewerb beteiligte, heißt „Blütentraum“. Im Auftrag des Unternehmens „Pflanzen Kölle“ und aus Anlass der diesjährigen Bundesgartenschau, die in Heilbronn stattfindet, wo sich auch der Hauptsitz des Unternehmens befindet, entwarfen Gust und sein Team einen 440 Quadratmeter großes Spielparadies in Form eines blühenden Blumengartens. Großen Wert legte der Auftraggeber auf den unverwechselbaren Charakter des Platzes, der zum Firmen-Image passen soll und auch an anderen Standorten des Unternehmens in ähnlicher Form als Markenzeichen gebaut werden soll.

Schluss mit dem Einerlei

Weitere wichtige Aspekte für den Entwurf sind die Themen Barrierefreiheit und Inklusion. Kreative und farbenfroh umgesetzte Ideen bieten Menschen jedes Alters und auch mit Handicap Möglichkeiten zum Entdecken und Ausprobieren. Rollstuhlrampen sind zugleich Gestaltungselemente. Blüten, Käfer, Knospen, Blätter und Tunnel im geschwungenen Design bilden zur nüchternen Architektur des Pflanzencenters einen harmonischen Kontrast. „All das macht Schluss mit der Soße aus langweiligen Wiederholungen und gleichförmigem Einerlei aus Wippe, Schaukel und Co.“, formuliert Gust den Anspruch des Sik-Holz-Teams.

Die Eröffnung des „Blütentraums“ fand Anfang April statt und war ein voller Erfolg, berichtet Gust. Etwa 300 Kinder nahmen mit ihren Eltern den Platz in Beschlag und Auftraggeber und Bildhauer strahlten um die Wette. 14 weitere Kölle-Plätze wurden daraufhin vereinbart. Die erfolgreiche Teilnahme am Design-Wettbewerb krönt das Projekt auf besondere Weise.

Der allerliebste Preis von allen

„Für mich ist dies der allerliebste Preis von allen Auszeichnungen, die wir in unserer Firmengeschichte bisher erhalten haben“, sagt Klaus Gust. Es sei für ihn als Holz- und Spielraumgestalter sehr schön, nach mehr als 30 Jahren nun für das Holz-Design ausgezeichnet zu werden. „Ich bin sehr stolz auf diese Auszeichnung, und ebenso froh darüber, mit so einem kreativen und engagierten Team zusammen arbeiten zu können.“

Das Lob des Chefs gilt allen, denn fast alles, das per Tieflader in Langenlipsdorf vom Hof rollt, ist Teamwork. Chef-Konstrukteur und -Designer Marcus Rippl, der seit fünf Jahren bei Sik-Holz arbeitet und zusammen mit der Konstrukteurin und Technischen Zeichnerin Kerstin Kern Gusts „Blütentraum“-Ideen akribisch umsetzte, sind mit dem Lob ebenso gemeint, wie die Mitarbeiter in den Werkstätten und Büros.

Von Uwe Klemens

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