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Teltow-Fläming Lebensretter in Potsdam ausgezeichnet
Lokales Teltow-Fläming Lebensretter in Potsdam ausgezeichnet
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17:01 12.10.2014
Ministerpräsident Dietmar Woidke dankt Blutspendern wie Angela Popischil aus Luckenwalde.
Ministerpräsident Dietmar Woidke dankt Blutspendern wie Angela Popischil aus Luckenwalde. Quelle: Grunow
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Potsdam

Für den Luckenwalder Hartmut Köppen ist es ganz selbstverständlich: „Man macht dit halt.“ Er macht „dit“ schon seit 1981 – regelmäßig spendet er Blut beim Deutschen Roten Kreuz (DRK). Dafür wurden er und weitere fleißige Spender aus der Region und anderen Landkreisen Brandenburgs am Sonnabend in Potsdam ausgezeichnet. Zum Festakt kam auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). „Alle von ihnen haben es auf 100 oder mehr Spenden gebracht. Ohne sie wäre eine flächendeckende Versorgung mit Blutpräparaten nicht möglich“, zollte er den mehr als 100 Anwesenden Respekt.

Die Ausgezeichneten

Folgende Blutspender, die am Sonnabend an der Veranstaltung in Potsdam teilgenommen haben, wurden ausgezeichnet:

Für die 100. Blutspende:
Bernd Bajohr aus Blankenfelde, Renate Baumann aus Luckenwalde, Elna Gläser aus Niedergörsdorf, Bernd Heinze aus Kummersdorf, Harald Jüchtzer aus Ludwigsfelde, Maik Lamolla aus Zossen, Frank Menzel aus Jüterbog, Ralf Mündel aus Niedergörsdorf, Erhart Schimnick aus Mahlow und Bernd Wehnelt aus Luckenwalde.

Für die 125. Blutspende:
Ronald Brychlik aus Ludwigsfelde, Peter Grünberg aus Blankenfelde-Mahlow und Angela Popischil aus Luckenwalde.

Für die 150. Blutspende:
Detlef Lindemann aus Rangsdorf und Hartmut Köppen aus Luckenwalde.

Luckenwalderin hat schon 125 Mal gespendet

Männer dürfen sechs Mal pro Jahr Blut spenden, Frauen jedoch nur viermal pro Jahr. Umso beachtlicher, dass Angela Popischil für bereits 125 geleistete Spenden ausgezeichnet wurde. Früher hat die heute 68-Jährige Luckenwalderin Biologie unterrichtet. „Da habe ich auch von meinen regelmäßigen Blutspenden erzählt“, erinnert sie sich. „Es ist wie ein Bedürfnis“, erklärt sie ihre Motivation. Denn im eigenen Freundeskreis habe sie erfahren, wie lebensnotwendig die regelmäßig abgezapften 500 Milliliter Blut sein können.

Hier können Sie spenden

Die Blutspendetermine im Oktober in Teltow-Fläming und Dahme-Spreewad (bitte Personalausweis mitbringen):

  • 13., 15-19.30 Uhr, DRK-Haus Luckenwalde
  • 13., 16-18.30 Uhr, Grundschule Mittenwalde
  • 14., 15-19 Uhr, A10-Center Wildau
  • 16., 15-19 Uhr, Oberschule Dahme
  • 17., Freie Oberschule Baruth
  • 21., 15-19 Uhr, Vereinshaus Mahlow
  • 21., 16-19 Uhr, Gemeindezentrum Groß Ziethen
  • 22., 15-19 Uhr Freiwillige Feuerwehr Eichwalde
  • 23.,15-19.30 Uhr, Haus der Generationen Sperenberg
  • 27., 15-18 Uhr, Wiesenoberschule Jüterbog
  • 27.,15-19.30 Uhr, DRK-Haus Luckenwalde
  • 27.,16-18.30 Uhr, Gemeindezentrum Thyrow
  • 28.,15-19Uhr Rathaus Schulzendorf
  • 28., 15-18.30 Uhr Mehrgenerationenhaus Bestensee
  • 29., 15-19 Uhr DRK-Zentrum Königs Wusterhausen

Bundesweit gehen 2,7 Millionen Menschen regelmäßig zum Blutspenden

Statistisch gesehen liegt die Wahrscheinlichkeit, dass jeder Mensch mindestens einmal in seinem Leben auf eine Blutspende angewiesen ist, bei weit mehr als 50 Prozent. Bis zu drei Patienten kann mit nur einer Vollblutspende geholfen werden. Verletzte und Kranke können sowohl mit Erythrozyten, Thrombozyten als auch Blutplasma versorgt werden. Bundesweit gehen 2,7 Millionen Menschen regelmäßig zum Blutspenden. In Brandenburg kommen durch die 2500 Spendeaktionen des DRK rund 120.000 Vollbutspenden pro Jahr zusammen.

Spender kontrollieren sich auch selbst

Für Renate Baumann, die schon mehr als 100 Mal die etwa einstündige Prozedur auf sich nahm, auch ein wichtiger Aspekt: „Dass man dadurch selbst regelmäßig kontrolliert wird.“ Wie viele der eingeladenen Spender ist auch sie nicht allein gekommen zu dieser feierlichen Veranstaltung in der Potsdamer Schinkelhalle. Die Tische sind eingedeckt für ein festliches Mittag essen, der Spatzenchor der Singakademie Potsdam tritt auf, es gibt Live-Musik, Blumen für alle und dann eben die DRK-Ehrenabzeichen in Gold mit Eichenkranz. Einige lassen sich diese gleich vom Präsident des Landesverbands Brandenburg, Frank-W. Hülsenbeck, an den Kragen heften. Hartmut Köppen zeigt das Abzeichen, Beweis seines konstanten Engagements, mit Stolz. „Es gab Querelen in meinem Leben, vieles hat sich geändert. Aber ich bin immer zum Blutspenden gegangen.“

Von Karen Grunow

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