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Luckenwalde 150 Besucher bei Hexenfest in Woltersdorf
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15:13 27.10.2019
Die Nuthesternchen bei ihrem Hexentanz auf der Bühne der Walkmühle in Woltersdorf Quelle: fotos: Antonia Engel (2)
Woltersdorf

Dutzende verkleidete Hexen, Gespenster, Teufel und Skelette versammelten sich am Samstagabend auf dem Gelände der Walkmühle und feierten ihr schauriges Dasein. Mit Hexengetränken, Kürbisschnitzen, Hexengeschichten und natürlich mit Hexentänzen, aufgeführt von den Kindern des Woltersdorfer Kindergartens und den Nuthesternchen, der kleinsten Karnevalsgruppe des Dorfes.

Marion-Etten-Theater begeistert

Zwischen den Auftritten zeigten Claudia und Hans Serner vom Lindenberger-Marion-Etten-Theater aus der Prignitz Geschichten von einer alten, grummeligen Hexe: „Böse, aber trottelig“ beschrieb Hans Serner diese, denn die Zaubersprüche gingen dauernd schief und kosteten ihrer Katze sogar den Kopf. Dieser wurde dann mit einem Kürbis ersetzt, mit einer Kanne und mit einem Stein. Doch der ist einfach zu schwer und fiel der Hexe auf den Fuß.

Die trottelige Hexe, geführt von Claudia Serner Quelle: Antonia Engel

Damit keines der Kinder vor der gruseligen Hexe Angst haben muss, darf man diese am Ende der Vorstellung sogar noch aus der Nähe anschauen und anfassen. An der Puppe hat Hans Serner mehrere Wochen gearbeitet, erzählte er. „Das war eine Tüftelei, viel aufwändiger als die anderen Puppen.“ Diese Figur wird mit über zehn Fäden gesteuert, hat mehr Funktionen als andere und kann unter anderem mit den Wimpern klimpern und Hände und Füße einzeln bewegen.

Die Kostüme für die Figuren näht Claudia Serner, die Geschichten schreiben beide zusammen und proben sechs bis acht Wochen für ein Stück: „Nach zehn Vorstellungen fangen die Figuren an zu leben“ sagte Hans Serner, man selbst sei mit dem Ablauf des Stückes so vertraut, dass man voll und ganz in der Rolle aufgehen könne.

Die Kinder konnten sich die Figur im Anschluss angucken. Quelle: Antonia Engel

Währenddessen nahm draußen die Dunkelheit zu und die Besucher freuten sich über alle natürlichen oder unnatürlichen Lichter – über die leuchtenden Accessoires bei den kleinen herumspukenden Gespenstern und das Lagerfeuer. Während die Eltern ihre Kinder mit Handytaschenlampen suchten, machten diese sich auf die Jagd nach Schätzen, bewaffnet mit Lampen und Sondengängern.

Zehnte Auflage des Hexenfestes

„Das Leben soll ja Spaß machen und nicht nur aus Computer und Fernseher bestehen“ sagte Jörg Kräker vom Verein Walkmühle, der zusammen mit vielen Sponsoren das Hexenfest organisiert, und das genau seit zehn Jahren. Dazu haben sie dieses Jahr die spektakuläre Feuershow „Yumanyas“ geholt. Hinter dem brasilianischen Wort für Wassergeist steckt der barfußlaufende Luckenwalder Steven Förster. Mit 16 Jahren fing er an, mit dem Feuer zu spielen und brachte sich die Tricks selbst bei, was ihn wortwörtlich Haut und Haare kostete, wie er erzählt. In seiner Show ließ er Ketten mit brennenden Enden um sich herumwirbeln und kam dabei den ersten Reihen gefährlich nahe. Sein Aufritt fasziniert sowohl die großen wie auch die kleinen Besucher.

Ein abschließendes Feuerwerk lässt die schon müden Zauberer staunend in den Himmel blicken, ein schönes Ende für den zauberhaften Abend.

Von Antonia Engel

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