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Luckenwalde 60 Jahre danach: Handballer schwelgen in Erinnerung an Vizemeisterschaft
Lokales Teltow-Fläming Luckenwalde 60 Jahre danach: Handballer schwelgen in Erinnerung an Vizemeisterschaft
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08:38 28.09.2019
Ehemalige Lok-Handballer bei ihren Treffen am Freitagnachmittag im Luckenwalder Parkcafe. Quelle: Frank Nessler
Luckenwalde

Fast 60 Jahre ist es mittlerweile her, da feierten Luckenwalder Lok-Handballer ihren größten sportlichen Triumph. Im Februar 1960 wurden sie Deutscher Vizemeister im Hallenhandball der Jugend. Gute sechs Jahrzehnte später sitzen die noch lebenden Teammitglieder mit Weggefährten von einst im Luckenwalder Parkcafé zusammen. Gesprächsthema Nummer eins in der Runde war am Freitagnachmittag natürlich das sportliche Husarenstück von damals.

„Wir haben unser Jubiläum etwas vorgezogen“, erklärt Horst Potthoff, einer der Organisatoren des Treffens. Seit 2004 kommen einstige Luckenwalder Lok-Handballer aus allen Teilen Deutschlands regelmäßig im Herbst zusammen, um Erinnerungen an die gemeinsamen sportlichen Jugendzeiten aufzufrischen. Das nächste Treffen ist für den September 2020 geplant.

Knappe Niederlage in einem packenden Finale

In den 1950er und 60er Jahren zählte die märkische Kreisstadt zu den Handball-Hochburgen in der DDR. Im Februar 1960 verpasste der Luckenwalder Nachwuchs die Sensation nur knapp. Im Endspiel der deutschen Jugendmeisterschaft im Hallenhandball unterlagen sie dem Erzrivalen Lok Leipzig in der Berliner Dynamo-Sporthalle mit 11:13 in der Verlängerung. Es war ein sehr spannendes Finale. Die Luckenwalder führten bis kurz vor Schluss.

„Ein Lattenkracher von uns, dem der Ausgleich folgte, brachte die Leipziger zurück ins Spiel“, erinnert sich Potthoff, „in der Verlängerung hatten die Leipziger dann das größere Selbstvertrauen.“ Der Stachel der unglücklichen Niederlage saß bei den Luckenwaldern tief. Das anschließende große Büfett konnte die Luckenwalder Lok-Handballer nur wenig trösten.

Die Silbermedaille war dabei

Heute haben sie ihren Frieden mit dem verlorenen Finale gemacht. Stolz präsentiert Klaus Krüger, damals Torwart der Luckenwalder Mannschaft, im Parkcafé die Silbermedaille von 1960. „Deutsche Meisterschaft im Hallenhandball, 2. Platz, Jugend“, ist darauf zu lesen. „Warum da nicht DDR steht, weiß ich bis heute nicht“, sagt Horst Potthoff.

Von Frank Neßler

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