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Luckenwalde Klinken putzen für den Abiball
Lokales Teltow-Fläming Luckenwalde Klinken putzen für den Abiball
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09:18 23.12.2019
Die Luckenwalder Abiturienten engagieren sich neben ihren Klausuren, um den Abiball zu finanzieren. Quelle: Privat
Luckenwalde

In sechs Monaten ist es soweit: Die 79 Abiturienten des Luckenwalder Friedrich-Gymnasiums wollen endlich ihr Abizeugnis in den Händen halten. Doch vorher gibt es viel zu tun. Als wäre der Klausurstress nicht genug, stecken die Zwölftklässler auch noch mitten in den Vorbereitungen für den Abiball.

Vor mehr als einem Jahr, also seit Beginn der 11.Klasse, laufen die Planungen für den krönenden Abschluss ihrer Schulzeit bereits. „Dabei lernt man Dinge, die uns im Unterricht niemand hätte beibringen können“, sagt Lenny Höppner.

Gefeiert wird am 20. April in der Fläminghalle

Der 18-Jährige ist Jahrgangssprecher der Abiturstufe und hält die Fäden in der Hand. Er trägt maßgeblich die Verantwortung für die teuren Verträge mit dem Caterer, dem DJ und dem Vermieter des Veranstaltungsortes – allesamt neue Erfahrungen für den Luckenwalder Schüler.

Die Luckenwalder Abiturienten wollen ihren Abiball in der Fläminghalle feiern. Quelle: Lorenz Reck

„Um alles gut zu organisieren, haben wir verschiedene Komitees gebildet“, berichtet er. Während sich die einen um Catering und Musik für den großen Abend kümmern, mussten andere sicherstellen, dass die Location gebucht ist.

„Gefeiert wird am 20. Juni in der Fläming-Halle“, sagt Höppner. „Beim Abiball wollen wir gemeinsam mit Freunden und Familie in einen neuen Lebensabschnitt hineinfeiern.“

Abiturienten suchen noch Sponsoren

Dafür müssen mehrere tausend Euro gesammelt werden. „Jeder Schüler leistet natürlich einen Eigenanteil“, sagt Höppner. Wie bunt das Büffet und wie stimmungsvoll die Musik an diesem Abend sein wird, hängt aber auch vom Geschick der Schüler ab, Sponsoren zu gewinnen.

Sprecher Höppner hat deshalb inzwischen auch gelernt, die Werbetrommel zu rühren: „Wer unseren Abiball sponsert, hat nur Vorteile“, sagt er, „nicht nur die Werbung vor Ort. Als Unternehmen aus Luckenwalde sollte man doch die Chance nutzen, sich bei den jungen Menschen bekannt zu machen, damit wir zum Beispiel nicht im Internet, sondern in unserer Stadt einkaufen gehen.“

Auch der DJ will ordentlich bezahlt werden, damit er beim Abiball für Stimmung auf der Tanzfläche sorgt. Quelle: Lorenz Reck

Der Luckenwalder Abiturjahrgang sammelt aber auch anders Spenden. „Wir waren schon bei der Aktion ,Luckenwalde putzt sich’ dabei“, erzählt Lenny Höppner.

Auch auf dem Luckenwalder Weihnachtsmarkt waren die Abiturienten mit einem Bastelstand vertreten. Sie organisieren Partys und verkaufen Kuchen, um ihren Abiball zu finanzieren. Auch am Tag der Wissenschaften am Luckenwalder Gymnasium wollen sie sich wieder beteiligen, um die Klassenkasse aufzubessern.

Tombola am Tag der offenen Tür

„Für den Tag der offenen Tür an unserer Schule haben wir uns außerdem eine ganz neue Aktion ausgedacht“, sagt der Sprecher des Jahrgangs, „wir wollen eine Tombola veranstalten.“ Für die Gewinne sind sie ebenfalls noch auf der Suche nach Sachspenden.

Schüler sammeln Geld und Erfahrungen

Trotz viel Arbeit und Stress neben dem Vorabitur: Lenny Höppner findet, dass die Abiballvorbereitungen ihm und seinem Jahrgang noch viel mehr einbringen als nur Geld in der Kasse. „Es ist eine schöne Sache, mit verschiedenen Menschen aus der eigenen Stadt in Kontakt zu kommen“, sagt er, „auch die Behörden kennenzulernen.“

Kommunikation sei wichtig, sagt er. Wie wichtig, das hätten er und seine Schulkameraden erst jetzt gemerkt. „Bei den Vorbereitungen muss sich jeder auf den jeweils anderen verlassen können“, erklärt der 18-Jährige, „schließlich baut man auf deren Arbeit auf.“

Von Victoria Barnack

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