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Luckenwalde So süß ist das neue Alpaka-Baby im Luckenwalder Tierpark
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00:17 01.01.2019
Alpaka Nachwuchs im Tierpark Quelle: Margrit Hahn
Luckenwalde

Etwas unsicher steht das kleine Alpakababy noch auf den Beinen. Sobald es das Strohlager im Stall verlässt, sucht es die Nähe zu Mutter Lea. Wenn das weiße Fellknäuel bei der Mutter trinkt, ist von seinem Kopf nicht mehr viel zu sehen. Noch ist es ein wenig schüchtern, aber das ist auch kein Wunder, denn das Kleine ist erst wenige Tage alt.

Alpaka-Mutter und Kind im Luckenwalder Tierpark. Quelle: Margrit Hahn

Am ersten Weihnachtsfeiertag kam es um 10.30 Uhr auf die Welt. Pflegerin Sandra Friedrich war dabei, musste aber nicht eingreifen. Die Alpakastute brachte ihr Fohlen ohne menschliche Hilfe auf die Welt. Es ist ihr drittes Baby. Sandra Friedrich hat darauf geachtet, dass es gleich Milch bekommt.

Jolly wurde extra gesperrt

Hengst Jolly musste erstmal separat eingesperrt werden, denn er verhält sich nicht, wie man es von einem gutem Vater erwartet: Jolly hat nach dem Fohlen getreten. Tierparkdirektor Michael Geißler meint aber, dass es in der Tierwelt nicht ungewöhnlich ist, dass sich der Hengst so verhält – zumal alles danach aussieht, dass das kleine Fohlen ebenfalls ein Hengst ist und Rivalität bestehen könnte.

Alpaka-Gruppenfoto Quelle: Margrit Hahn

Jolly stammt von der Bergranch Nitzsche aus Berkenbrück und kam als junger Hengst in den Luckenwalder Tierpark. Er hat auch die zweite Stute im Tierpark gedeckt, die im Oktober Nachwuchs bekam und auf den Namen Maya getauft wurde. Nun muss Jolly dem fröhlichen Treiben aus sicherer Entfernung zusehen.

Hengst heißt Lenni

Mit der Namensgebung des Weihnachts-Alpakababys wird nicht bis zum Tierparksonntag gewartet. Wenn sich bestätigt, dass es sich um einen Hengst handelt, soll er Lenni heißen. Die fünf Alpakas sind im Tierpark nicht mehr wegzudenken. Sie sind neben Affen, Bären und Erdmännchen ein Besuchermagnet. Während sie die Wintermonate überwiegend im Stall verbringen, stehen sie in der wärmeren Jahreszeit auf der Koppel. Sie bekommen ein spezielles Futter, um den Vitaminhaushalt zu sichern. Ansonsten gibt es Heu und im Sommer Grünes. Das Fohlen wird die kommenden Wochen mit Muttermilch versorgt.

Nachwuchs wird verkauft

Für den Tierparkdirektor steht allerdings fest, dass der Alpaka-Nachwuchs später verkauft wird. Dafür könnten dann wieder neue Tiere angeschafft werden. Doch das ist dann nicht mehr seine Entscheidung, denn der 65-Jährige geht im Sommer 2019 in den Ruhestand. Er könnte sich gut vorstellen, die betagten Hochlandrinder gegen Zwergzebus einzutauschen. Und auch die Bären wird es im Luckenwalder Tierpark bald nicht mehr geben. Das Bärengehege entspricht nicht den heutigen Bestimmungen und hat lediglich noch Bestandsschutz. „An der Stelle könnte ein Affenhügel entstehen oder man setzt dort Pinguine rein, so wie man es in Eberswalde gemacht hat“, sagt Michael Geißler. Ansonsten sei es Aufgabe des Tierparks, den Tierbestand zu pflegen. Momentan gibt es 200 Tiere in 40 verschiedenen Arten.

Von Margrit Hahn

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