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Luckenwalde Großer Bahnhof für kleine Briefmarken
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19:20 24.11.2019
Kurator Rainer Schlösser (l.) und Alfred Schmidt, Präsident des Bundes deutscher Philatelisten, bei der Eröffnung der Ausstellung "Philatelie und Rotes Kreuz" in Luckenwalde. Quelle: Foto: Frank Nessler
Luckenwalde

Sammlerleidenschaft trifft Spendenbereitschaft. „Mehr als nur Briefmarken“ lautet das Motto der Ausstellung „Philatelie und Rotes Kreuz“, die am Sonnabend im Haus des Ehrenamtes in Luckenwalde mit zahlreichen Gästen, unter ihnen der Präsident des Bundes deutscher Philatelisten, Alfred Schmidt, und der Vizepräsident des Deutschen Roten Kreuzes, Volkmar Schön, eröffnet wurde.

Gezeigt wird eine ungewohnte Seite der Rotkreuz-Aktivität. Im Mittelpunkt der Schau stehen Brief- und Rotkreuzmarken. Zu sehen ist in der Luckenwalder Ausstellung beispielsweise die erste Rotkreuzmarke der Welt. Die wurde 1869 in Portugal, das Land gehörte fünf Jahre zuvor zu den Erstunterzeichnern der Genfer Konvention, herausgegeben. Sie ist gar nicht mal so selten, aber eben eine Marke mit historischem Wert. Das Portugiesische Rote Kreuz klebte sie auf seine Korrespondenz und war dadurch vom Briefporto befreit.

Später setzte sich diese Idee in vielen Ländern durch. In Deutschland gibt es Wohlfahrtsmarken seit Anfang des 20. Jahrhunderts. Einen Einblick in ihre Geschichte gibt die Luckenwalder Ausstellung. Neben der ersten Rotkreuzmarke der Welt sind Briefmarken, Spenden- und Beitragsmarken, Vignetten, Kriegsgefangenen- und Suchdienstpost, Plakate und Münzen sowie Marken mit lokalem Bezug zu sehen.

„Wie viele Marken hier zu sehen sind, das weiß ich nicht. Die sind nicht gezählt“, erklärt Rainer Schlösser. Er ist Kurator, tatkräftiger Organisator und Lichtregisseur der Luckenwalder Ausstellung in Personalunion „Aber alleine an Rotkreuzmarken gibt es mehr als 10 000“, sagt Schlösser.

Die Ausstellung der Stiftung Rotkreuz Museum im Land Brandenburg und des DRK-Kreisverbandes Fläming-Spreewald ist noch bis zum 31. Januar 2020 wochentags zu den Öffnungszeiten im Luckenwalder Haus des Ehrenamts zu sehen.

Von Frank Neßler

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