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Luckenwalde Teltow-Fläming: Ein Toter und 59 neue Coronafälle am Donnerstag
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Corona in Teltow-Fläming: Neue Fälle und ein weiterer Toter

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15:15 21.01.2021
Das Coronavirus kann schwere Schäden im Körper hinterlassen.
Das Coronavirus kann schwere Schäden im Körper hinterlassen. Quelle: Sebastian Gollnow/DPA
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Teltow-Fläming

Die Zahl der Menschen in Teltow-Fläming, die akut mit dem Coronavirus infiziert sind, ist in den vergangenen Tagen leicht gesunken. Laut den Angaben des Gesundheitsamtes vom Donnerstag sind derzeit 995 Einwohner angesteckt. Das sind deutlich weniger als zum Beginn dieser und dem Ende der vergangenen Woche. Die Zahl der akut infizierten Menschen betrug zeitweise über 1.100.

Am Donnerstag hat das Gesundheitsamt jedoch weitere 59 neue Coronafälle gemeldet. Das sind elf mehr als am Donnerstag der Vorwoche. Trotzdem liegt die Sieben-Tage-Inzidenz nun deutlich niedriger. Sie beträgt aktuell 222,4. Am Donnerstag der vergangenen Woche lag sie bei 314. Nun ist die Inzidenz inzwischen seit fünf Tagen in Folge unter 300. Von dem von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zum Ziel gemachten Wert von unter 50 ist Teltow-Fläming aber noch immer weit entfernt. Zum Vergleich: Als der Lockdown am 2. November begann, hatte der Landkreis eine Sieben-Tage-Inzidenz von lediglich 81.

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Am Donnerstag meldete das Gesundheitsamt neben den neuen Coronafällen auch ein weiteres Todesopfer im Zusammenhang mit dem Virus. Damit ist die Zahl der Corona-Toten in Teltow-Fläming auf 92 angestiegen. Am Mittwoch waren vier Todesfälle gemeldet worden. Die Sterblichkeitsrate im Landkreis ist in der vergangenen Woche noch einmal angestiegen. Sie liegt nun bei 2,27. Das heißt, dass 2,27 Prozent aller Infizierten in Teltow-Fläming an beziehungsweise mit dem Coronavirus sterben.

In den einzelnen Städten und Gemeinden spiegelt sich diese Rate ganz unterschiedlich wider. Die meisten Corona-Toten hat Ludwigsfelde zu beklagen. 27 Einwohner sind im Laufe einer Corona-Infektion gestorben. Die Sterberate liegt in Ludwigsfelde bei 3,37 Prozent. Am höchsten ist sie in der Gemeinde Am Mellensee. Allein seit dem 8. Januar wurden zwölf Todesopfer in Verbindung mit dem Coronavirus gemeldet. 7,18 Prozent aller Infizierten in der Gemeinde sind bisher an oder mit der Infektion gestorben. Doch es gibt auch noch mehrere ländliche Gemeinden wie Niederer Fläming und Baruth, die bisher keine Einwohner durch das Virus verloren haben. Landesweit beträgt die Sterblichkeitsrate derzeit 3,16.

Von Victoria Barnack