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Luckenwalde DRK ehrt verdiente Blutspender
Lokales Teltow-Fläming Luckenwalde DRK ehrt verdiente Blutspender
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14:56 31.03.2019
Insgesamt 13 Spender wurden für ihre 75. Spende geehrt. Quelle: Margrit Hahn
Kolzenburg

 „Ich freue mich sehr, dass Sie unserer Einladung gefolgt sind“, sagte Harald-Albert Swik, Kreisvorsitzender des DRK-Kreisverbandes Fläming Spreewald am Freitagabend. Traditionell ehrt das DRK alljährlich verdiente Blutspender. Zur Auszeichnung waren dieses Mal 38 Spender für ihre 50. und 13 Spender für ihre 75. Rotkreuzblutspende nach Kolzenburg in die Gaststätte Zum Eichenkranz gekommen. Swik wies darauf hin, dass es insgesamt drei solcher Veranstaltungen in verschiedenen Orten des Kreisverbandes gibt. In Kolzenburg nahmen Spender aus dem Bereichen Dahme, Jüterbog, Niedergörsdorf, Luckenwalde und Nuthe-Urstromtal teil. Dietmar Bacher, Präsident des DRK-Kreisverbandes bedankte sich bei den Spender für ihre gelebte Solidarität.

Christine Maiwald aus Luckenwalde wurde für die 50 Spende geehrt. Quelle: Margrit Hahn

Insgesamt gab es im vergangenen Jahr im Kreisverband 319 Blutspendetermine. Dafür seien viele helfende Hände notwendig gewesen. Im Schnitt kommen jedes Mal 50 Leute, sodass insgesamt 16 000 Blutspenden zur Verfügung gestellt werden konnten. Sabine Habicht vom DRK Blutspendedienst Nord-Ost gab einen kleinen Einblick, was mit den Blutkonserven passiert. Vieles sei in der modernen Medizin möglich geworden, was vor 30 Jahren noch unvorstellbar war. Dies gilt auch für die Anwendung von Blut und Blutprodukten. Früher hätten Diagnosen wie Leukämien oder die Bluterkrankheit faktisch immer ein Todesurteil bedeutet. „Hier helfen Blutspenden ganz konkret und zielgerichtet“, erklärte sie und fügte hinzu. „Die medizinischen Möglichkeiten sind war deutlich besser geworden, einen Ersatz für Spenderblut gibt es aber nach wie vor nicht.“ Die häufigsten Einsatzgebiete für das Blut der Spender seien aktuell bei Krebserkankungen, Magen- und Darmkrankheiten sowie Notfalloperationen. Die steigende Anzahl von älteren Menschen in der Gesellschaft, die eine Blutspende benötigen, steht im krassen Gegensatz zu der sinkenden Zahl von spendebereiten jungen Menschen.

Carola Lehmann aus Heindorf kann auf 50 Spenden zurückblicken. Quelle: Margrit Hahn

Monika Nestler wurde für ihre 75. Spende ausgezeichnet. Die ehemalige Bürgermeisterin der Gemeinde Nuthe-Urstromtal erinnert sich noch gut an den Beginn. „Gleich nach der Wende haben wir in der Bundeswehrkaserne in Hennickendorf einen Blutspendetermin organisiert. Ich wollte mit gutem Beispiel vorangehen und bin dabei geblieben“, so die Hennickendorferin.

Schüler der Kreismusikschule Teltow-Fläming sorgten für die musikalische Umrahmung. Quelle: Margrit Hahn

Geehrt wurde auch Sebastian Stuck. Auch er war 75 Mal beim Aderlass. „Ich habe das erste Mal während meines Armeedienstes gespendet. Damals gab es dafür einen Tag frei“, berichtete der 42-jährige Luckenwalder.

Von Margrit Hahn

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