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Luckenwalde Das sagt Luckenwaldes Bürgermeisterin zum Hallen-Einsturz
Lokales Teltow-Fläming Luckenwalde Das sagt Luckenwaldes Bürgermeisterin zum Hallen-Einsturz
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00:22 03.05.2019
Elisabeth Herzog-von der Heide, Bürgermeisterin der Stadt Luckenwalde Quelle: Margrit Hahn
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Luckenwalde

Wie Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) auf MAZ-Anfrage mitteilt, trägt Luckenwalde schwer an etlichen Industriebrachen, die die Stadt durchsetzen. „Wir stellen immer wieder fest, dass nicht in jedem Fall der Eigentümer die Pflicht zur Sicherung seiner Liegenschaft verantwortungsvoll wahrnimmt“, so Herzog- von der Heide. Dies habe am Montagabend dazu geführt, dass ein marodes Hallendach zusammenbrach und spielende Kinder unter den Trümmern vermutet wurden.

Erleichterung, dass keine Kinder unter den Trümmern waren

„Zu meiner großen Erleichterung traf diese Annahme nicht zu“, fügt die Bürgermeistern hinzu. Allerdings bedurfte es des guten Zusammenspiels zwischen Feuerwehr, THW, Polizei, der Hundestaffeln und auch weiterer Wehren des Landkreises, hier zu sicheren Erkenntnissen zu gelangen. Vizebürgermeister Peter Mann sei vor Ort gewesen und war beeindruckt von dem sicheren und zielgerichteten Hand-in-Hand-arbeiten aller Einsatzkräfte unter der Regie des Einsatzleiters Herrn Niendorf.

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Zustand regelmäßig an die Bauaufsicht gemeldet

„Es ist kein Geheimnis, dass das Unglücks-Grundstück zu denen gehört, die schon lange unter Beobachtung der Stadt stehen. Unsere wahrgenommenen Verfallserscheinungen werden regelmäßig an die Untere Bauaufsicht beim Landkreis gemeldet“, so Herzog- von der Heide. Nur sie habe die Kompetenz einer Baupolizei und kann gegenüber dem Eigentümer Forderungen zur Sicherung aufmachen und durchsetzen. Herzog-von der Heide und Peter Mann haben am Dienstagmittag mit der zuständigen Beigeordneten und ihrem Amtsleiter den Fall erörtert. „Wir haben erfahren, dass die Liegenschaft vor kurzem veräußert wurde und dass die Bauaufsichtsbehörde bereits Kontakt zum neuen Besitzer aufgenommen hatte“, betont die Bürgermeisterin. Die Maßnahmen zur Gefährdungsbeseitigung müssen nun der aktuellen Entwicklung angepasst werden. Das habe sich die Untere Bauaufsicht zur vordringlichen Aufgabe gemacht.

Von Margrit Hahn