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Luckenwalde Verhaltenes Echo auf Geldsegen in Luckenwalde
Lokales Teltow-Fläming Luckenwalde Verhaltenes Echo auf Geldsegen in Luckenwalde
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15:31 09.07.2019
400.000 Euro bekommt das Klinikum Luckenwalde 2020 zusätzlich aus dem Bundesgesundheitsministerium. Quelle: Elinor Wenke
Luckenwalde

Jedes Jahr 400.000 Euro zusätzliche Förderung hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Montag den Krankenhäusern in den ländlichen Regionen versprochen. Auch die Klinik in Luckenwalde soll davon profitieren, als eines von insgesamt 120 Krankenhäusern in ganz Deutschland.

Das Geld sollen die Betreiber, also die KMG Kliniken, recht unbürokratisch erhalten. Die sechsstellige Summe sei eine Pauschale für „Krankenhäuser in ländlichen Regionen, zu denen es in erreichbarer Nähe keine Alternative gibt“, erklärte Spahn Anfang dieser Woche.

KMG: „Besondere Bedürfnisse erkannt“

Trotz Freude über den angekündigten Geldsegen bleibt die Reaktion aus der Chefetage der KMG Kliniken verhalten. Auf MAZ-Anfrage heißt es am Dienstag lediglich:

„Wir begrüßen es, dass die besonderen Bedürfnisse von Krankenhäusern in der Fläche erkannt und Maßnahmen ergriffen werden, diese für die medizinische Versorgung unentbehrlichen Einrichtungen zu unterstützen“, sagte Pressesprecher Franz Christian Meier.

In Luckenwalde gibt es mehrere Fachabteilungen, unter anderen für Innere Medizin. Quelle: Elinor Wenke

In welchen Fachbereichen das Luckenwalder Krankenhaus diese Unterstützung besonders gut gebrauchen kann, dazu wollte sich die KMG am Dienstag nicht äußern. Genauso wenig darüber, ob für das kommende Jahr bauliche oder personelle Maßnahmen geplant sind, die von der Förderung profitieren könnten.

Betreiber sucht weiteres Pflegepersonal

Dabei hatte der KMG-Vorstandsvorsitzende Stefan Eschmann mit der Übernahme des Krankenhauses und bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages mit dem Landkreis Überlegungen zu ersten Baumaßnahmen angedeutet (die MAZ berichtete) und beispielsweise zugesagt, den noch zu sanierenden Altbaubestand zu modernisieren.

Gleichzeitig sucht die KMG bereits im Internet nach personeller medizinischer Verstärkung in Luckenwalde, zum Beispiel Hebammen sowie Gesundheits- und Krankenpfleger.

Im nächsten Jahr wird neu über den Zuschuss entschieden

Langfristig kann der neue Betreiber das Geld in Luckenwalde aber ohnehin nicht verplanen. Denn auch wenn der Bundesgesundheitsminister recht wenig Bürokratie verspricht, soll die Liste der Zuschuss-Empfänger jährlich erneuert werden.

Maßgeblich dafür soll unter anderen eine geringe Bevölkerungsdichte im Versorgungsraum sein. Wo durchschnittlich mehr als 100 Menschen auf einem Quadratkilometer wohnen, könnte der Zuschuss künftig wegfallen. In Teltow-Fläming liegt dieser Wert derzeit bei knapp 80 Einwohnern.

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