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Luckenwalde Stadtbad muss vor Verfall geschützt werden
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19:38 24.09.2018
Hier gibt’s noch viel zu tun. Aber vor der Sanierung kommt erst die Sicherung und davor die Planung. Quelle: Margrit Hahn
Luckenwalde

Das Alte Stadtbad in Luckenwalde gammelt weiter vor sich hin. Sichtbares Zeichen dafür ist die gerissene und teilweise schon weggebrochene Betontreppe, durch die Regenwasser in den Keller dringt. Dies sei ein gravierender Mangel, der schnellstens abgestellt werde müsse, sagte schon zu Jahresanfang Stadtplanungsamtsleiter Peter Mann.

Geld reicht nicht

Aber so schnell geht es eben nicht. Inzwischen wurde immerhin ein Strategiepapier erarbeitet, das als Grundlage für eine planerische und bauliche Umsetzung der Sicherungsmaßnahmen dienen soll. Und bei dieser Ermittlung der dringendsten Sicherungsmaßnahmen dürfte die Treppe noch nicht einmal dabei sein, weil dafür einfach nicht das Geld reicht.

Viel dringlicher sei es, vorher ganz andere Bauschäden zu beheben, so heißt es in dem Sicherungskonzept, das auch mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmt worden ist. „Das betrifft vor allen Dingen die Dach- und Mauerwerkssicherung“, teilt Stadtplanungsamtsleiter Mann der MAZ auf Nachfrage mit. Hierfür stehen noch 325.000 Euro von den einst 400.000 Euro zur Verfügung. Der Rest wurde inzwischen für Planungskosten ausgegeben und für anfallende Nebenkosten zur Seite gelegt.

Sicherung der Bauschäden

„Angesichts der ständig steigenden Baupreise“, so befürchtet Peter Mann, „haben wir nicht die Mittel, davon auch noch die Treppe reparieren zu lassen.“ Und überhaupt: Hier geht es laut Mann nur um die Sicherung der dringlichsten Bauschäden und noch lange nicht um die Sanierung. Denn die dürfte noch viel teurer werden als die Sicherung ohnehin schon sein wird. Deshalb gelte es zunächst die wichtigsten Bauschäden nachhaltig abzusichern, damit an diesen Stellen der Verfall gestoppt wird.

Vorbereitungen laufen

Dabei ist es wohl noch nicht so schlimm, dass jederzeit das Dach oder die Mauern einzustürzen drohen. Immerhin soll hier in zweieinhalb Wochen ein Workshop im Rahmen der in Luckenwalde stattfindenden Leerstandskonferenz abgehalten werden. Die Vorbereitungen für diese Leerstandskonferenz, bei der es um Strategien gegen den Leerstand von Produktionsstätten geht“, laufen zurzeit auf Hochtouren, wie Mann berichtet. Dabei habe die Lange Nacht der Wirtschaft im benachbarten Alten E-Werk als Probelauf wichtige Hinweise gebracht. So müsse beispielsweise die Akustik besser ausgesteuert werden, weil in der Halle hallt’s halt.

Bemühung um Fördermittel

Was aber die Absicherung der Bauschäden im Alten Stadtbad betrifft, werde man sich um weitere Fördermittel aus dem Programm Städtebaulicher Denkmalschutz bemühen, so Peter Mann, und weitere Sicherungsmaßnahmen beantragen. Doch erst einmal muss ein Planer gefunden werden, die die Ausschreibungen für die bauliche Umsetzung vorbereitet. Er wird den Leistungsumfang berechnen, woraus sich ergeben wird, wofür weitere Fördermittel beantragt werden müssen.

Die Sicherungsmaßnahmen sollen nach Vorstellung der Stadt von Anfang November bis Ende kommenden Jahres erfolgen.

Von Hartmut F. Reck

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