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Luckenwalde Bald Einzug in den Kita-Anbau
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01:15 14.04.2019
Mitglieder des städtischen Bildungsausschusses besichtigten die neuen Räume des Kita-Anbaus. Quelle: Elinor Wenke (2)
Luckenwalde

Für den knapp eine Million Euro teuren Anbau an der Luckenwalder Kita Rundbau wurde vor einem Jahr der erste Spatenstich vollzogen – jetzt sind die Räume fast bezugsfertig. Davon konnten sich die Mitglieder des städtischen Bildungsausschusses am Mittwochabend überzeugen. Statt bisher 105 Kindern können künftig bis zu 140 Mädchen und Jungen in der Kita Rundbau untergebracht werden.

Die Außenanlagen müssen noch hergerichtet werden. Quelle: Elinor Wenke

„Jetzt fehlen nur noch die Außenanlagen“, sagte Kita-Leiterin Kerstin Hohnke, die die Zusammenarbeit der letzten zwölf Monate mit Stadt, Architekten, Bauleuten und Eltern ausdrücklich lobte. In Beschlag nehmen können die Knirpse ihr neues Domizil allerdings erst, wenn die Betriebserlaubnis vom Bildungsministerium erteilt ist. „Das dürfte im Sommer beziehungsweise mit dem Schuljahreswechsel sein“, hofft Ingo Reinelt, Leiter des Amtes für Gebäude- und Beteiligungsverwaltung.

Der Rundbau steht unter Denkmalschutz und durfte deshalb nicht verändert werden. Der Anbau gleicht einem Segment des Rundbaus und wurde – fast wie ein Tortenstück – über einen Glasgang daran gesetzt. Im Neubau entstanden ein großer Bewegungsraum für Sport, Theater oder Elterabende, ein Gruppenraum, moderne Sanitäranlagen und ein Personalraum.

Erik Scheidler vom Bildungsausschuss prüft die Mini-Toiletten. Quelle: Elinor Wenke

„Die Akustikdecken und die damit verbundene geringe Geräuschkulisse sind himmlisch“, schwärmte Kerstin Hohnke, „da haben wir im Altbau noch Nachholbedarf.“ Im neuen Anbau werden vor allem die Größeren ihr Domizil haben. Der Mehrzweckraum im bestehenden Gebäude kann zum Gruppenraum umgenutzt werden.

Gesamtkosten von 964.000 Euro

Für den Anbau waren laut Reinelt Gesamtkosten von 943.000 Euro angesetzt. „Jetzt liegen wir bei 964.000 Euro und damit 21.000 Euro drüber“, räumte er ein. „Aber angesichts der aktuellen Preissteigerungen im Baugewerbe war das fast eine Punktlandung“, so Reinelt.

Nach Ostern soll der Unteren Bauaufsicht die Fertigstellung angezeigt werden, so dass diese die Baufreigabe erteilen kann. Erst dann kann beim Land die Betriebserlaubnis beantragt werden. „Parallel werden wir die Außenanlagen gestalten“, so Ingo Reinelt, diese seien für die Betriebserlaubnis nicht relevant.

Geld für den Altbau

Außerdem will die Stadt weitere 40.000 bis 50.000 Euro an Unterhaltungskosten für den Altbau locker machen. „Dort sollen die Brandmeldeanlagen installiert werden“, kündigt Reinelt an. Zusätzlich werden Sanitäranlagen umgerüstet, eine Faltwand eingezogen und die Akustik verbessert.

„Wir müssen auch an die Heizleitungen ran, sie hatten schon einige Leckagen“, sagte Reinelt. Weil die baufachliche Prüfung immer noch nicht abgeschlossen ist, lassen auch die beantragten Fördermittel auf sich warten, erklärte Reinelt auf Nachfrage von Erik Scheidler (Linke).

Zwei neue Erzieher

16 Erzieher, davon zwei Azubis, kümmern sich derzeit um die Kinder. Um ab dem Sommer 35 zusätzliche Schützlinge zu betreuen, wurden bereits zwei neue Erzieher zum 17. Juni eingestellt.

Von Elinor Wenke

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