Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Luckenwalde AG Barrierefreiheit übt Kritik
Lokales Teltow-Fläming Luckenwalde AG Barrierefreiheit übt Kritik
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:37 28.10.2019
Kritik gibt es auch am Zustand des Gehwegs im Luckenwalder Kirchhofsweg. Quelle: Margrit Hahn
Luckenwalde

Die Arbeitsgruppe (AG) Barrierefreiheit hatte zu ihrer Sitzung am Montagvormittag auch Luckenwaldes Straßenamtsleiter Jürgen Schmeier eingeladen. „In den kommenden Monaten sind weitere Straßensanierungsmaßnahmen geplant. Wir als AG möchten auf verschiedene Probleme aufmerksam machen“, sagte Evelin Kierschk, Senioren- und Behindertenbeauftragte der Stadt Luckenwalde und Vorsitzende der AG Barrierefreiheit. Sie wies daraufhin, dass in der Straße Auf dem Sande in Luckenwalde der Höhenunterschied der Straße inzwischen so groß sei, dass der Absatz für Menschen mit Rollatoren kaum zu bewältigen ist.

Puschkinstraße ist in der Planung

Zudem kritisiert sie die schlechten Gehwege in der Puschkinstraße, die holperig und kaputt sind: „Dort sind die Wurzeln der Bäume ein Hindernis. Das ist eine Unfallgefahr.“ Wie Jürgen Schmeier betont, läuft bereits für die Vorplanung für die Sanierung der Puschkinstraße. Ab 2021 könnte mit den Bauarbeiten begonnen werden. Kerstin Pohle bemängelt den Gehweg entlang des Kirchhofswegs, der ihrer Ansicht nach komplett erneuert werden müsste. Der ist viel zu schmal, um von Rollstuhlfahrern genutzt zu werden. Während die Puschkinstraße mit größeren Investitionen verbunden ist, wäre der Gehweg Kirchhofsweg laut Schmeier eine klassische Instandsetzungsmaßnahme, die im Frühjahr kommenden Jahres realisiert werden könnte.

Auf Initiative der Arbeitsgruppe wurde in der Rudolf-Breitscheid-Straße neue Bushaltestellen errichtet. Bisher sind es drei. Zwei weitere sollen demnächst hinzukommen.

Schon viel erreicht

Evelin Kierschk hat sich in anderen Kommunen umgehört, wie es dort in Sachen Barrierefreiheit aussieht. „Wir können in Luckenwalde stolz auf das sein, was wir erreicht haben. Wir arbeiten sehr gut mit der Stadtverwaltung zusammen“, lobt Kierschk. Das Lob gab Schmeier zurück. Wenn Hinweise aus der Runde der AG Barriefreiheit kämen, hätten diese Hand und Fuß.

Peter Triebel, der erstmals dabei war, wünscht sich eine Verbesserung der Gehwege der Trebbiner Straße sowie eine Bank am Burgwall. In Sachen Bänke hat auch Hartmut Schulze einen Vorschlag. Er hat festgestellt, dass in der Straße des Friedens (in Höhe Hausnummer 21) eine Bank fehlt. Zudem zeigen sich an den Bänken am Spielplatz August-Bebel-Platz weißer klebriger Harz ebenso wie an anderen Bänken im Stadtgebiet. „Das ist getrockneter Harz, der abgeschliffen werden muss. In diesen Fällen muss der Hersteller in die Pflicht genommen werden“, so Schmeier.

Hartmut Schulze hofft, dass künftig alle Bürgersteige so gut verlegt werden, wie in der Käthe-Kollwitz-Straße. Mit dem Rollstuhl gäbe es dort keine Problem. Schwierig wird es nur, wenn man den Gehweg verlässt. „Egal in welche Richtung, es fährt sich überall katastrophal“, fügt Schulze hinzu.

Von Margrit Hahn

Die Sanierung des Luckenwalder Boulevards steht kurz vor dem Abschluss. Die Parkstraße zwischen Engpass und Kleinem Haag wird am 8. November freigegeben. Doch an die Einbahnstraßen-Regelung muss man sich erst gewöhnen.

28.10.2019

Das Drachenfest in der Bergsiedlung in Luckenwalde ist in den vergangenen Jahren immer größer geworden. Neben gekauften Drachen steigen dort auch selbstgebaute Exemplare in den Himmel.

27.10.2019

Halloween wirft seine Schatten voraus – in der Walkmühle in Woltersdorf war bereits am Wochenende Hexenfest angesagt. Es gab unter anderem einen Hexentanz und eine Feuershow.

27.10.2019