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Luckenwalde Arndtstraße schon wieder aufgebuddelt
Lokales Teltow-Fläming Luckenwalde Arndtstraße schon wieder aufgebuddelt
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09:41 30.08.2019
Die Luckenwalder Arndtstraße ist wieder aufgerissen und gesperrt – dort wird die Fernwärmeleitung verlegt. Quelle: Elinor Wenke
Luckenwalde

Heinz Albrecht aus der Luckenwalder Arndtstraße wollte seinen Augen nicht trauen. Seit geraumer Zeit ist die Arndtstraße in der Nähe der Kita zu einem großen Teil aufgebuddelt und für den Verkehr gesperrt. Dabei mussten die Anwohner schon im vergangenen Jahr an gleicher Stelle über einen langen Zeitraum eine Baustelle hinnehmen.

„Gefühlt ein Jahr lang hatten wir schon mal diese Baustelle vor der Haustür“, sagte der 81-Jährige am MAZ-Lesertelefon. „Hätte man damals nicht alle Arbeiten mitmachen können?“ Außerdem beklagt Heinz Albrecht, dass die Anwohner im Vorhinein nicht über die bevorstehenden Bauarbeiten informiert worden seien.

Die Baustelle in der Luckenwalder Arndtstraße. Quelle: Elinor Wenke

Tatsächlich war die Arndtstraße bereits 2017 schon einmal aufgerissen worden. Damals wurden im Auftrag der Stadt Trinkwasserleitungen sowie Regen- und Schmutzwasserkanäle erneuert. Nach einer zwischenzeitlichen Winterruhe wurden die Arbeiten im Sommer 2018 abgeschlossen.

Auf dem Areal des dort abgerissenen Wohnblocks waren fast alle Versorgungsleitungen zurückgebaut worden, um das Grundstück für eine Neubebauung vorzubereiten. „Von der kostenintensiven Umverlegung der Fernwärmeleitung wurde damals abgesehen, weil ihre Lage mit der Gebäudeplanung in Einklang gebracht werden könnte“, erklärt Dirk Ullrich aus dem städtischen Straßenamt.

Neuer Entwurf

Doch zwischenzeitlich wechselte der Bauherr seinen Architekten; der neue Planer hat den Entwurf überarbeitet. „Die gewünschten Veränderungen machen es erforderlich, die Fernwärmetrasse außerhalb des Grundstücks im Straßenraum umzuverlegen, was der Grundstückseigentümer auch verlangen kann“, so Ullrich.

Im Auftrag der Stadtwerke

Jetzt wird also die Fernwärmetrasse umverlegt. Dafür zuständig – einschließlich aller Tiefbauarbeiten – sind die Städtischen Betriebswerke. Laut Geschäftsführer Christian Buddeweg liegen die Kosten bei 230.000 Euro. In dem betroffenen Abschnitt wird die Fahrbahndecke in der kompletten Breite erneuert. Somit wird die Straße später nicht als „Flickwerk“ erscheinen.

Die Arbeiten sollen bis Ende September abgeschlossen sein. „Das geplante neue Gebäude auf dem Grundstück wird künftig auch mit Fernwärme versorgt werden“, teilt Christian Buddeweg mit.

Von Elinor Wenke

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