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Luckenwalde Luckenwalde: Bau an der Kita „Sunshine“ verzögert sich
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Luckenwalde: Bauarbeiten an der Kita "Sunshine" verzögern sich, Fertigstellung zum Jahresende

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16:26 28.09.2021
Die Kita „Sunshine“ mit dem „Spatzenhotel“.
Die Kita „Sunshine“ mit dem „Spatzenhotel“. Quelle: Elinor Wenke
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Luckenwalde

Vor drei Jahren sind die Vorschulkinder der Luckenwalder DRK-Kita „Sunshine“ in ihr „Spatzenhotel“ gezogen – Container-Module, die als Übergangslösung für zwei Jahre dienen sollten. Denn das Haupthaus ist zur Baustelle geworden. Vor zwei Jahren war Start für einen zweigeschossigen Anbau auf der Rückseite. Er soll künftig Platz für zusätzlich 40 Kinder bieten. Auch das Bestandsgebäude wird modernisiert. Deshalb mussten Plätze als Zwischenlösung gefunden werden.

Damals sind die Kitakinder mit Freude und Begeisterung in ihr neues Domizil gezogen. Doch der Bauablauf hat sich verzögert und das verärgert offensichtlich auch Großeltern von betroffenen Kindern. So schreibt Familie Kirschner an die MAZ: „Wir sind Großeltern von Zwillingen in dieser Kita. Die Gruppe unserer Enkelkinder sollte als Übergangslösung in die aufgestellten Container ziehen. Dort sind sie noch immer.“

Problem: Temperatur und Lärm

Kinder, Eltern und Erzieher würden sich seit Monaten fragen, wie lange das noch dauert. „Temperaturen und Lärm sind auf Dauer unzumutbar“, so Familie Kirschner. Der ersehnte Anbau sei inzwischen fertig. „Warum können die Kinder ihre neuen Räume nicht beziehen“, wollen die Senioren wissen.

Die Kita „Sunshine“ in Luckenwalde. Quelle: Elinor Wenke

„Die Module sollen eine Übergangslösung sein“, bestätigt Ingo Reinelt, Amtsleiter in der Stadt Luckenwalde, und versichert: „Die Anforderungen hinsichtlich Lärm und Wärme sind eingehalten, aber sicherlich sind solche Container nicht optimal.“

Beim Brandschutz musste nachgebessert werden

Zu den Ursachen der Bauverzögerung sagt Reinelt: „Es sind noch Arbeiten im Bestandsgebäude erforderlich. Dabei hat es Verzögerungen gegeben, die nicht die Stadt zu verantworten hat.“ Hinsichtlich des Brandschutzes habe man nachbessern müssen. „Und während der Corona-Pandemie ist es im Baugewerbe zu erheblichen Engpässen bei Personal und Material gekommen, das können wir leider nicht beeinflussen.“

Geplante Fertigstellung: Jahresende

Gegenwärtig geht man davon aus, dass die Arbeiten bis zum Jahresende abgeschlossen sind. Mit einer Unwägbarkeit: „Der Kita-Träger muss beim Bildungsministerium des Landes noch die Betriebserlaubnis für den Anbau beantragen und das kann er erst nach der kompletten Baufreigabe“, erklärt Reinelt. Dennoch hoffen alle Beteiligten auf einen raschen Umzug.

Von Elinor Wenke