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Luckenwalde Luckenwalde: Bauaufsicht sieht nach Hallen-Einsturz keine weitere Gefahr
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16:51 30.04.2019
Die Industriebrache in der Beelitzer Straße Quelle: Margrit Hahn
Luckenwalde

Nach dem Einsturz des Dachs einer alten Industriehalle in Luckenwalde sieht man bei der Bauaufsicht des Landkreises keine weitere Gefahr, die von dem Gebäude ausgeht. Die zuständige Beigeordnete Dietlind Biesterfeld (SPD) hat sich am Dienstagmittag mit der Bürgermeisterin der Stadt Luckenwalde, dem Stellvertreter und Amtsleiter des Stadtplanungsamtes sowie dem Amtsleiter der Unteren Bauaufsichtsbehörde des Landkreises und dem Sachgebietsleiter der Technischen Bauaufsicht zusammengesetzt und die Situation nach dem Einsturz des Hallendaches des Gebäudes Beelitzer Straße 32 in Luckenwalde ausgewertet.

Vor Ort Termin

Für die Bauaufsicht haben sodann der Sachgebietsleiter der Technischen Bauaufsicht und der zuständige Baukontrolleur die Lage in der Beelitzer Straße 32 persönlich in Augenschein genommen.

Kreis sieht keine Gefahr

Der Giebel des Gebäudes weist nach ihrer Aussage auch nach Einsturz des Daches keine Risse oder andere Anzeichen für eine Einsturzgefahr auf. Es wurde festgestellt, dass die vor dem Einsturz vorhanden Sicherungsmaßnahmen wieder hergestellt werden müssen. Dies sind das Schließen der Fensterflächen und die Errichtung eines Bauzauns. Beides soll ein unbefugtes Betreten des Gebäude zu verhindern. Dazu würden die Grundstücksbesitzer, denen die Verkehrssicherungspflicht obliegt, nun umgehend von der Bauaufsicht aufgefordert werden.

Kein Einschreiten erforderlich

Das gegenüberliegende ehemalige Gablona-Gebäude in der Beelitzer Straße 9 hat die Untere Bauaufsicht seit Jahren im Blick. Von diesem gehen nach ihrer Einschätzung gegenwärtig keine Gefahren aus, die ein Einschreiten der Unteren Bauaufsicht notwendig machen würden, nachdem beim Feuerwehreinsatz nach Einsturz des Daches alle losen Teile entfernt worden waren.

 

Von Margrit Hahn

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