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Luckenwalde Baubeginn für Gerätelager der Radballer
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17:07 26.08.2019
Im Werner-Seelenbinder-Stadion entsteht ein neues Sportgerätelager für die Radballer der SG Stern. Quelle: Elinor Wenke
Luckenwalde

Wo derzeit noch eine Baustelle ist, soll bis zum Jahresende ein nagelneues Sportgerätelager für die Radballer der Sportgemeinschaft SG Stern entstehen. Es wird im Auftrag der Stadt für mehr als 100.000 Euro im Luckenwalder Werner-Seelenbinder-Stadion an der Stelle errichtet, wo bislang die alte, marode Baracke stand, die noch aus DDR-Zeiten stammt.

Das Gerätelager dient zur Unterbringung von rund 30 hochwertigen Fahrrädern, von Toren, Netzen, Ersatzteilen und Zubehör. Der bisherige Lagerraum auf einer Fläche von vier mal elf Metern hatte durch Witterungseinflüsse gelitten; Holzpaneele waren morsch und feucht. Mehrere Räder hatten durch den Rost bereits Schaden genommen.

Vorbereitungen für den Neubau des Sportgerätelagers. Quelle: Elinor Wenke

Der Wunsch nach einem neuen Gerätelager hatte es im Luckenwalder Bürgerhaushalt 2017 mit 1319 Stimmen überraschend auf Platz 1 geschafft. Stadtverordnete, Verwaltung und die SG Stern einigten sich schließlich auf einen schlichten, aber massiven Neubau. Geschätzte Kosten: 105.000 Euro.

Die Arbeiten haben inzwischen begonnen. „Zunächst wurde die alte Baracke abgerissen“, berichtet Ingo Reinelt, städtischer Amtsleiter für Gebäude- und Beteiligungsverwaltung. Er lobt ausdrücklich das Engagement des Sportvereins. „Mitglieder der SG Stern haben in Eigeninitiative und mit professioneller Unterstützung den Abriss selbst bewerkstelligt und damit Kosten gespart“, sagt er.

Fördergeld blieb aus

Das ist auch nötig, denn die beim Landessportbund beantragten 20.000 Euro Fördergeld hat es laut Reinelt leider nicht gegeben, weil der Verein dafür noch einen Kredit hätte aufnehmen müssen.

Sportler helfen wieder mit

„Jetzt wird das Gelände für den Neubau vorbereitet, sodass ab dieser Woche noch die Bodenplatte kommen kann“, kündigt Reinelt an. Wenn die Außenwände gemauert werden, wollen die Sportler unter fachlicher Begleitung noch einmal selbst Hand anlegen. Auch Zimmermannsarbeiten werden ehrenamtlich unterstützt.

„Dachdecker- und Dachklempnerarbeiten werden von der Stadt in Auftrag gegeben. Auch das Material ist im Haushalt eingeplant und wird von uns bezahlt“, sagt Reinelt.

Im Plan: winterfest

Bis zur Wintersaison soll das beheizbare Gebäude zumindest dicht sein, sodass die Radballräder wieder untergestellt werden können. Sie lagern derzeit als Zwischenlösung in einem Übersee-Container.

Ingo Reinelt hofft, dass das Budget von 105.000 Euro für die Baumaßnahme ausreicht. „Wir sind noch nicht ganz mit den Ausschreibungen durch“, gibt er zu bedenken, ist aber optimistisch und zufrieden: „Das gute Zusammenwirken ist eine Win-Win-Situation für beide Seiten“, ist er überzeugt. „Die Stadt kann im Kostenbudget bleiben und die Sportler bekommen endlich ihr Lagergebäude und identifizieren sich ganz anders mit der neuen Errungenschaft, an der sie selbst mitgebaut haben.“

Von Elinor Wenke

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