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Luckenwalde Entwarnung nach Gebäudeeinsturz in Luckenwalde: Keine Verschütteten gefunden
Lokales Teltow-Fläming Luckenwalde Entwarnung nach Gebäudeeinsturz in Luckenwalde: Keine Verschütteten gefunden
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06:15 30.04.2019
Einsturz Halle auf Industriegelände in Luckenwalde Quelle: Margrit Hahn
Luckenwalde

Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Technisches Hilfswerk und Hundestaffeln sind am Montagabend zum Einsatz auf ein Industriegelände in der Puschkinstraße in Luckenwalde gerufen worden. Wie Axel Niendorf Einsatzleiter der Feuerwehr Luckenwalde berichtete, war man zuerst von einer Explosion ausgegangen. Doch das hatte sich nicht bestätigt, sondern als Gebäudeeinsturz herausgestellt. Vor dem großen Knall hatten Anwohner Stimmen gehört. Da sich auf diesem Gelände des Öfteren Jugendliche aufhalten, hielten es Feuerwehr und Polizei für möglich, dass sich in der eingestürzten Industriebrache tatsächlich Personen befinden könnten.

Halle auf Industriebrache eingestürzt

Die Einsatzkräfte postierten sich auf dem Netto-Parkplatz in der Beelitzer Straße. Der Hund der Hundestaffel der Feuerwehr Ludwigsfelde schlug bei der ersten Kontrolle nicht an. Es wurde ein zweiter Hund vom DRK Berlin angefordert. Bei weiteren Kontrolle schlug der Hund dreimal an, weshalb die Einsatzkräfte die Suche fortsetzen. Da schwere Technik nicht zum Einsatz kommen kann, wird das Gebäude von den Feuerwehrleuten per Hand beräumt. „Um 100 prozentig sicher zu sein, dass sich dort wirklich keine Personen mehr befinden, räumen wir jetzt nach und nach die Trümmer weg“, sagt Axel Niendorf.

In der Nacht zu Dienstag gaben die Einsatzkräfte schließlich die Entwarnung: In den Trümmern seien keine Verschütteten gefunden worden, sagte ein Sprecher der Feuerwehr.

Gebäude droht weiter einzustürzen

Die Feuerwehren aus Luckenwalde und Nuthe-Urstromtal sind mit mehr als 60 Kameraden vor Ort. Das alte Industriegebäude droht weiter einzustürzen und auch ein Teil der Dachpappe fiel herunter. Deshalb hat die Feuerwehr zur Unterstützung das Technische Hilfswerk angefordert.

Es wurde mit mehreren Wärmebildkameras sowohl von der Drehleiter als auch per Drohne das Gelände kontrolliert. Anwohner hatten schon lange angemahnt, das einsturzgefährdete Gebäude, das sich in Privatbesitz befindet, endlich abzureißen.

Warum das Dach einstürzte, konnten die Behörden noch nicht genau sagen. Hier liefen die Ermittlungen noch. Im Gespräch mit n-tv sagte ein Polizeisprecher am Abend, die Industrieruine stehe seit 1989 leer. Als Ursache für den Einsturz vermutete er Baufälligkeit. Der Bereich wurde abgesperrt.

Von Margrit Hahn /Hartmut F. Reck/dpa

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