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Luckenwalde Teenager aus Luckenwalde bekommen ersehnte Disco
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18:04 10.09.2019
Maximilian Reschke freut sich. Auf ihrer Suche nach einem Disco-Standort sind die Jugendlichen fündig geworden. Quelle: Margrit Hahn
Luckenwalde

Bei ihren Bemühungen um eine Diskothek in Luckenwalde können die jugendlichen Initiatoren um Maximilian Reschke einen weiteren Erfolg verbuchen. Mit der Gaststätte „Waldidyll“ im Luckenwalder Elsthal haben die jungen Leute ein vorläufiges Domizil für ihre geplanten Veranstaltungen gefunden.

Nachdem Inhaberin Petra Eisenhauer in der MAZ erklärt hatte, dass das „Waldidyll“ an jedem ersten Sonnabend im Monat zur Tanzveranstaltung nach Disco-Rhythmen einlädt, ging alles recht schnell. „Wir haben ihr eine Mail geschrieben und uns dann getroffen“, berichtet Maximilian Reschke.

Auftakt im November

Die ersten beiden Termine stehen bereits fest: Freitag, der 22. November, und Freitag, der 20. Dezember. „Wir rufen alle Interessierten auf, mit uns zu feiern“, sagt Maximilian Reschke. Der Eintrittspreis wird voraussichtlich bei fünf Euro liegen.

„Die Veranstaltung läuft von 20 bis 3 Uhr und ist für junge Leute ab 16 gedacht“, sagt der 17-Jährige. Wer nicht volljährig ist, wird aber nicht bis zum Schluss bleiben können. „Wir durften unseren eigenen DJ aussuchen und im Elsthal stört auch niemanden der Lärm“, freut sich der junge Mann.

Erster Versuch

Die Idee für den Freitag als Veranstaltungstag kam von den Jugendlichen selbst. Das November-Event ist zunächst ein Versuch. „Wir werden sehen, wie es angenommen wird, ob es den meisten Jugendlichen gefällt und wie sich die Besucher benehmen“, sagt Maximilian, „dann könnte es fortgeführt werden. Petra Eisenhauer ist optimistisch. „Wir probieren es am 22. November das erste Mal. Wenn es klappt, wird die Veranstaltung künftig an jedem dritten Freitag im Monat stattfinden“, kündigt sie an.

Im Frühjahr suchten sie Hilfe im Rathaus. Quelle: Elinor Wenke

Seit dem Frühjahr hatten sich bis zu 20 junge Leute aktiv um einen Disco-Standort in Luckenwalde bemüht (die MAZ berichtete). Sie wandten sich an die Bürgermeisterin, den Bildungsausschuss und die Stadtverordneten, organisierten Workshops, knüpften Kontakte zu Gastronomen und unterbreiteten Vorschläge für leerstehende Locations. Bislang ohne konkreten Erfolg.

„Ich hatte mich ein bisschen gewundert über die Aufregung um eine fehlende Disco“, sagt Petra Eisenhauer, „denn wir haben ja die Voraussetzungen dafür.“ Im November startet die Probe aufs Exempel. eli

Von Elinor Wenke

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