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Luckenwalde Frostarbeiten am Zapfholzweg
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18:14 06.02.2019
Das Unternehmen Meli-Bau bei Erschließungsarbeiten am Luckenwalder Zapfholzweg. Quelle: foto: Elinor Wenke
Luckenwalde

Während in der Winterzeit etliche Außen-Baustellen ruhen, wird auf dem Luckenwalder Gewerbe- und Industriegebiet am Zapfholzweg trotz frostiger Temperaturen mit schwerer Technik gearbeitet. Seit Anfang Dezember wird das Gelände für die Ansiedlung neuer Unternehmen erschlossen.

Mitarbeiter des Betriebes Meli-Bau aus Herzberg heben im Auftrag der Stadt derzeit dort mehrere Gruben für Regenrückhalte-, Versickerungs- und Verdunstungsbecken aus. „Die Erdarbeiten können auch bei Minusgraden ausgeführt werden, da nicht – wie etwa beim Straßenbau – etwas aufgebaut werden muss“, sagt Abteilungsleiter Dirk Ullrich aus dem städtischen Straßenamt.

Wirtschaftsweg als Schotterweg

„Damit kann dann das gesamte Areal entwässert werden“, so Ullrich. Denn es ist davon auszugehen, dass Unternehmen, die sich künftig dort ansiedeln, große Teile der Flächen versiegeln werden; deshalb wurde ein Entwässerungsplan erstellt. Außerdem müssen dort die Kanäle für Regenwasser, Schmutzwasser und Trinkwasser verlegt und angeschlossen werden. Nebenan stellen die Mitarbeiter von Meli-Bau gegenwärtig einen Wirtschaftsweg her. „Dieser wird zunächst ein Schotterweg mit der Option, ihn später auszubauen“, sagt Dirk Ullrich.

Der eigentliche Straßenausbau beginnt dann im Frühling im Bereich der neuen Bundesstraße 101, wenn die Temperaturen es zulassen. „Damit sichern wir die Erschließung aus Richtung der B 101“, erklärt Ullrich.

Neue Ansiedlungen erwartet

Einige Gewerbeflächen sind bereits verkauft, die Grundlagen für neue Ansiedlungen werden derzeit geschaffen. Beispielsweise will das am Biotechnologiepark niedergelassene Unternehmen Aristotech seine Kapazitäten erweitern und auf dem Gelände am Zapfholzweg expandieren.

Erst im Mai des vergangenen Jahres konnte Luckenwaldes Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 1,7 Millionen Euro vom brandenburgischen Wirtschaftsministerium in Empfang nehmen. Das Geld ist für die weitere Erschließung des Gewerbe- und Industriegebietes Zapfholzweg vorgesehen, die mit rund zwei Millionen Euro veranschlagt ist.

90 Prozent Fördermittel

Die Fördermittel kommen aus dem Programm zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“. Die Stadt Luckenwalde muss nur einen Eigenanteil von zehn Prozent leisten. In den vergangenen zehn Jahren sind bereits 3,3 Millionen Euro Fördermittel in das Areal am Zapfholzweg geflossen. Mit diesem Geld wurden unter anderem die Altlastenbeseitigung sowie die Beräumung des Geländes und der Abriss der Bauruinen finanziert.

Laut Wirtschaftsförderungsamt der Stadt Luckenwalde gibt es bereits Anfragen weiterer Interessenten zur Ansiedlung am Zapfholzweg

Von Elinor Wenke

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