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Luckenwalde Guido Sachs ist neuer MBS-Filialdirektor
Lokales Teltow-Fläming Luckenwalde Guido Sachs ist neuer MBS-Filialdirektor
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17:05 26.08.2019
Guido Sachs ist der neue Filialdirektor der Sparkassen-Filialdirektion Luckenwalde. Quelle: Elinor Wenke
Luckenwalde

Guido Sachs ist der neue Direktor der Filialdirektion Luckenwalde der Mittelbrandenburgischen Sparkasse (MBS) und dennoch ein alter Hase im Bankgeschäft. Denn der 46-Jährige begann nach erfolgreicher Baufacharbeiterlehre als 19-Jähriger bei der Sparkasse seine Ausbildung zum Sparkassen-Kaufmann und hält seinem Arbeitgeber die Treue.

Mit 25 übernahm er bereits Führungsaufgaben in der Geschäftsstelle in Stahnsdorf. Und auch in Teltow-Fläming ist er kein Unbekannter, denn 13 Jahre lang leitete er bis zum Sommer die Filialdirektion in Ludwigsfelde. „Ich kenne viele Gesichter in Politik und Wirtschaft und auch viele Kunden persönlich“, sagt Sachs. Im Fernstudium hat er sich noch zum Sparkassen-Betriebswirt qualifiziert. Ehrenamtlich ist der Familienvater noch immer als Vize-Vorstand im Märkischen Kinderdorf Ludwigsfelde und als Schatzmeister im Förderverein der Feuerwehr Ludwigsfelde tätig.

Robert Heiduck (l.), Pressesprecher der MBS, und Guido Sachs, Chef der Filialdirektion Luckenwalde. Quelle: Elinor Wenke

In Luckenwalde tritt Sachs die Nachfolge von Monika Thinius an, die im Juli nach 41-jähriger Tätigkeit in den Ruhestand gegangen war. Laut MBS-Pressesprecher Robert Heiduck ist die Neubesetzung aus den eigenen Reihen Firmenphilosophie. „Die Schlüsselpositionen werden fast immer mit eigenen Leuten besetzt. Sie wurden von der MBS teuer ausgebildet und sind von Beginn an dabei“, sagt Heiduck.

Guido Sachs ist zuständig für rund 30 Mitarbeiter und fünf Filialen in Luckenwalde, Jüterbog, Baruth und Dahme. Noch in der aktiven Zeit von Monika Thinius besuchte Sachs mit ihr gemeinsam die Bürgermeister, Ämter und Verwaltungen. „Frau Thinius war hier das Gesicht der Sparkasse und hat ein anspruchsvolles Erbe hinterlassen“, räumt Sachs ein, „das will ich bestmöglich fortführen.“

Selbst gern Kundenberater

Im Fokus seiner Arbeit stehe neben der Mitarbeiterführung die interne Steuerung der Sparkasse, deren Außenwirkung und die Präsenz bei den Kunden. „Zu meiner Vorgängerin unterscheidet mich vielleicht noch mehr Nähe zum Kunden“, sagt Sachs, „ich kümmere mich selbst gern um die Beratung.“ Als einer seiner ersten Amtshandlungen hat der Chef dann auch gemeinsam mit einer Handvoll Kollegen telefonische Kundengespräche geführt.

Die gegenwärtige Niedrigzins-Phase sei für die Banken die größte Herausforderung. „Wir hoffen auf bessere Zeiten“, sagt Sachs. Bis dahin gelte es, den Kunden attraktive Alternativen im Anlagengeschäft zu bieten und das Kreditgeschäft interessant zu gestalten.

Schwierige Situationen gemeistert

Aber als gestandener Banker behält er einen kühlen Kopf. Er hat schon schwierige Situationen gemeistert. Nach der Währungsumstellung auf D-Mark und der Kontonummern-Änderung hatte der gebürtige Potsdamer damals in Babelsberg in einem Sparkassenbus mitgeholfen. „Für gefühlt 20.000 Kunden haben wir die EC-Karten ausgegeben. Da stand ich unter Dauerstrom“, erinnert er sich. „Und die Finanzkrise 2002 hat damals viele Anleger bewegt und irritiert“, berichtet der Finanzexperte.

Pendler mit Leidenschaft

Guido Sachs wohnt in Potsdam und pendelt täglich. „Das macht mir überhaupt nichts aus, ich bin ein leidenschaftlicher Autofahrer“, sagt der Filialchef. Dank der fertigen B 101 könne er in 35 Minuten von seiner Wohnung zur Arbeit rauschen. „Auf diesen Fahrten kommen mir die besten Gedanken und Ideen“, schwärmt Sachs, „die schreibe ich dann immer gleich auf.“

Von Elinor Wenke

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