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Luckenwalde Rock-Konzert im Seelenbinder-Stadion
Lokales Teltow-Fläming Luckenwalde Rock-Konzert im Seelenbinder-Stadion
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00:22 03.07.2019
Der Namensgeber der Band, Robert Jon Burrison (2. v. l.), mit Henry James, Warren Murrel und Andrew Espantman (v. l.) auf der Bühne. Quelle: Antonia Engel
Luckenwalde

Familiäre Konzertatmosphäre konnte man am Freitagabend am Rande Luckenwaldes erleben. Dort machte die amerikanische Band Robert Jon & The Wreck auf ihrer fünften internationalen Tour Halt – im Gepäck eine Mischung aus Sou­thern Rock, Blues und Country. Die raue Stimme Robert Jon Burrisons hallte über die Wiese und brachte zusammen mit den eingängigen Gitarrenriffs und -soli und dem energischen Bass einen Hauch von Kalifornien mit.

Es wird mitgewippt

Mit zunehmender Dämmerung füllte sich der Hang neben dem Werner-Seelenbinder-Stadion mit Rockern in ihren besten Jahren, die noch einmal die gute Musik ihrer Jugendzeit hören. Schon während DJ Mojo und Baron von Flux vor dem Konzert auf die fünf Amerikaner mit Rocksongs der 70er und 80er einstimmten, sangen die ersten mit. In einer Hand ein Bier, der Fuß wippte verdächtig enthusiastisch im Einklang mit Andrew Espantmans Schlagzeug mit.

Robert Jon & The Wreck beim Auftritt in Luckenwalde. Quelle: Antnonia Engel

Die Südstaatler performten Songs ihres im vergangenen Monat erschienenen Albums „Take me higher“ – und Dauerbrenner ihrer vorherigen drei Alben. Die gleichnamige Single zu „Take me higher“ nahm das Publikum sofort mit. „You lift me up, when I’m feeling down“ sang Hauptsänger Robert Jon und begeisterte mit dem A-capella-ähnlichen, uptempo-groovigen Zwischenpart die rund 120 im schnellen Staccato klatschenden Zuhörer. Die Melodie ging schnell ins Ohr, der Bass in die Füße und in den Bauch und ließ sich dort für den Rest des Konzerts nieder. Schritt für Schritt wurde die Menge näher zur Bühne gezogen – bis aus dem Beobachten vom Hang des Stadions aus ein Tanzen und Genießen direkt am Bühnenrand wurde.

Im Februar 2013 gegründet

Das Quintett fand sich im Februar 2013 an der Küste Kaliforniens in Orange County zusammen. Innerhalb von sechs Monaten entstand dessen erste EP „Rhythm of the Road“ und die Band ging national auf Tour. Noch im selben Jahr gewann die Gruppe die Auszeichnung „Beste Live Band“ bei den Orange County Music Awards und wurde zudem nominiert in den Kategorien „Best Rock“ und „Best Blues“. Seitdem ging die musikalische Karriere bergauf – ausverkaufte Konzerte, zahlreiche Auftritte bei diversen amerikanischen Festivals folgten. Mit ihrem Debüt-Album „Glory Bound“ gingen sie zum ersten Mal auf Tour in Europa und waren seitdem auf beiden Kontinenten ein immer wieder gern gehörter Gast.

Lieder von Whiskey und Liebe

Die Band-Mitglieder schreiben ihre Lieder selbst, singen von Whiskey, Bier und Liebe, kalten Nächten und vor Hitze flirrender, nach Freiheit riechender kalifornischer Luft. „We travel the nation, drink whiskey and play the music we love“ (wir bereisen das Land, trinken Whiskey und spielen die Musik, die wir lieben) – so beschreiben die Musiker sich selbst. Die Lebensfreude in den klanglich von Rockgrößen wie Lucero, Lynyrd Skynyrd, und Blackberry Smoke inspirierten Stücken wurde authentisch von dem Duett der kernigen Stimme Robert Jons und der wundervollen Keyboard-Ergänzungen Steve Maggioras in die Sommerluft getragen und verweilte dort noch lange bis nach Ende des Konzerts.

Von Antonia Engel

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