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Luckenwalde Landrätin wendet sich an Schaeffler
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Luckenwalde: Landrätin Kornelia Wehlan wendet sich an Schaeffler

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14:22 01.04.2021
In der Vergangenheit gab es bereits Warnstreiks bei Schaeffler wie diesen hier vom 24. Februar.
In der Vergangenheit gab es bereits Warnstreiks bei Schaeffler wie diesen hier vom 24. Februar. Quelle: Victoria Barmack
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Luckenwalde

In einem Offenen Brief wandte sich Frank Hildebrandt, Betriebsratsvorsitzender des Schaeffler-Werks in Luckenwalde, an die Bundestags- und Landtagsabgeordneten sowie Kommunalpolitiker. Darin bittet er um Unterstützung für den Erhalt des über 30-jährigen Industriestandorts des Werkes in Luckenwalde. Der Grund für den Offenen Brief sind Pläne des Unternehmens, Produktionen zu verlagern und das Restwerk des Standorts Luckenwalde zu schließen beziehungsweise zu verkaufen. Als Reaktion auf dieses Schreiben wandte sich nun Landrätin Kornelia Wehlan (Die Linke) an den Vorstandsvorsitzenden der Schaeffler AG und den Wirtschaftsminister des Landes Brandenburg. Sie kritisiere zum wiederholten Mal die Pläne zum Abbau des Standorts Luckenwalde und mahnte, alles für dessen Erhalt zu tun.

Im Schreiben an den Vorstandsvorsitzenden heißt es unter anderem: „Als Familienunternehmen haben Sie in den vergangenen Jahren bei vielen Gelegenheiten darauf hingewiesen, dass Sie Ihre soziale Verantwortung für die Belegschaft und den Standort in Luckenwalde umfassend wahrnehmen werden. Die öffentliche Straße an Ihrem Firmensitz ist nach Dr. Georg Schaeffler benannt worden – ein großer Dank der Stadt Luckenwalde an Ihr Unternehmen und dessen bisherige Philosophie. Bitte stehlen Sie sich jetzt nicht aus der Verantwortung und setzen sich für eine wirkliche Perspektive des Standorts ein.“ Auch im Schreiben an den Wirtschaftsminister wies sie auf die Dringlichkeit der Angelegenheit hin.

Von MAZonline