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Luckenwalde Am Bauhof entsteht ein neues Streugutlager
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18:08 23.10.2019
Die alten Lagerhallen auf dem Bauhof für den städtischen Winterdienst sind marode. Quelle: Margrit Hahn
Luckenwalde

Das bestehende Salzlager im Luckenwalder Bauhof ist marode, das Dach bereits stark verwittert und es gibt keine Bodenplatte. Auf Dauer ist das ehemalige Gewächshaus nicht für die Lagerung von Streusalz geeignet. Deshalb soll nun im Auftrag der Stadt ein neues Streugutlager für ein Sand-Salz-Gemisch gebaut werden. Martin Adamschek vom beauftragten Büro stellte die Genehmigungsplanung im städtischen Wirtschaftsausschuss vor.

Bereits im Mai 2018 hatten die Stadtverordneten einen Grundsatzbeschluss für einen Neubau auf dem Bauhof-Gelände am Grünen Weg gefasst. „Wir wollten ursprünglich eine fertige Lösung von der Stange“, sagte Amtsleiter Ingo Reinelt, „und hatten eine Funktionalausschreibung getätigt.“ Doch die Bewerber-Situation habe verdeutlicht, dass es eine „fertige Lösung“ nicht mehr gibt. Deshalb wurde nun umgeplant. Das neue Lager soll nördlich von der bestehenden Halle gebaut werden. „Wir planen eine einfache Konstruktion mit einer vollständigen Holzverschalung“, kündigt Adamschek an. Holz sei das optimale Material, weil Stahl oder Beton vom Salz angegriffen würden.

Ein neues Streugutlager wird dringend benötigt. Quelle: Margrit Hahn

Die Anforderungen an ein neues Streugutlager: 800 bis 1000 Kubikmeter Streumaterial müssen gelagert werden können. Bei einer Machbarkeitsstudie auf dem Gelände wurden vier mögliche Varianten untersucht.

Kapazität für 800 Kubikmeter

„Wir haben uns für Variante 2 mit einer Kapazität von 800 Kubikmetern Streumaterial entschieden“, sagte Adamschek. Die Dachflächen werden in südlicher Richtung vergrößert, um mit einem Schleppdach eine Unterstellmöglichkeit für Fahrzeuge und Technik zu bieten. Auf Fenster wird weitgehend verzichtet. Die Beleuchtung erfolgt über Oberlichter und Elektrotechnik.

Die Kosten liegen laut Plan bei 278.400 Euro. „Wir rechnen mit rund 300.000 Euro und haben das Geld auch schon für den Investitionshaushalt 2020 eingeplant“, sagte Ingo Reinelt.

Bauantrag gestellt

Der Bauantrag ist inzwischen eingereicht, mit dem Baubeginn wird für das kommende Jahr gerechnet. Möglicherweise kann dann noch eine Photovoltaikanlage installiert werden.

Sachkundige Einwohner wollten wissen, wie die jetzt bestehende Salzlagerhalle dann verwertet werden kann. „Wenn Sie sich das vor Ort ansehen, wird Ihnen klar: Die Halle hat das Zeitliche gesegnet“, konstatierte Ingo Reinelt mit einem Schmunzeln. eli

Von Elinor Wenke

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