Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Luckenwalde Solaranlage an der Kiesgrube geplant
Lokales Teltow-Fläming Luckenwalde Solaranlage an der Kiesgrube geplant
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:33 10.04.2019
Die Luckenwalder Kiesgrube Weinberge – dort soll eine Photovoltaikanlage errichtet werden. Quelle: Elinor Wenke
Luckenwalde

Von der Luckenwalder Kiesgrube Weinberge aus soll in naher Zukunft Strom aus Sonnenstrahlen gewonnen werden. Das Unternehmen Trianel Energieprodukte plant als Investor auf ausgekiesten und teilweise wiederverfüllten Flächen des Kiessandtagebaus „Weinberge Ost“ der Hochbau GmbH Luckenwalde eine Photovoltaikanlage zu errichten. Sie soll solare Strahlungsenergie in elektrischen Strom umwandeln und diesen in das öffentliche Netz einspeisen.

Bastian Fiedler von der Trianel GmbH und Sophia Blanché von der SIG Dr.-Ing. Steffen GmbH stellten das Vorhaben im städtischen Wirtschaftsausschuss vor. Laut Fiedler sollen rund 25.000 Solarmodule auf einer Fläche von sieben Hektar aufgebaut werden. Die Fläche befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Fläming-Therme. Um dieses Vorhaben umzusetzen, ist zum einen die Änderung des Flächennutzungsplanes notwendig. Zum anderen soll ein Bebauungsplan „PhotovoltaikanlageKiesgrube Weinberge“ aufgestellt werden. Bei einigen Enthaltungen stimmte der Wirtschaftsausschuss beiden Beschlussentwürfen zu.

Geltungsbereich von 10,5 Hektar

Der Geltungsbereich des B-Planes umfasst eine Fläche von rund 10,5 Hektar. Die Anlage wird vom Norden her an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Die Solarmodule werden nach Süden ausgerichtet und mit einer Neigung zwischen 15 und 20 Grad angebracht. „Wir werden die Anlage in vier Bauabschnitten errichten“, sagte Sophia Blanché.

Wann die Anlage in Betrieb gehen kann, steht noch nicht fest. „Das hängt vom B-Plan-Verfahren und vom bergrechtlichen Verfahren ab, für das das Landesamt für Bergbau und Geologie zuständig ist“, sagte Fiedler. „Wir rechnen damit, dass wir Ende 2020 mit dem ersten Bauabschnitt beginnen können.“ Die Kosten für das Verfahren, für die Planungsleistungen und eventuelle Gutachten trägt der Vorhabenträger.

Blendwirkung wird geprüft

Die Stadtwerke Luckenwalde gehören nicht zu den Gesellschaftern der Trianel GmbH, sagte Fiedler auf Nachfrage von Erik Scheidler (Linke). Andreas Krüger (BV) wollte wissen, ob die benachbarten Anwohner Beeinträchtigungen durch Blendwirkung zu erwarten haben und ob durch das Vorhaben Flächen für mögliche Baugrundstücke wegfallen. „Eine Blendwirkung ist nahezu ausgeschlossen, aber es wird geprüft“, sagte Ekkehard Buß vom Stadtplanungsamt. Bauland gehe nicht verloren, weil sich die Fläche im Außenbereich der Stadt befinde.

Von Elinor Wenke

Andrea Berg hautnah erleben und sich mit ihr fotografieren lassen – diesen Wunsch erfüllten sich Hunderte Fans am Luckenwalder Marktkaufgelände.

13.04.2019

Das Krankenhaus in Luckenwalde wird wohl wieder autonom. Der neue Betreiber, die KMG Kliniken, will in der Kreisstadt nach der Übernahme eine eigene Geschäftsführung installieren.

13.04.2019

Geld und Ehrenamtler fehlen: Die Betreuungsvereine in Teltow-Fläming schlagen Alarm. Auch die Kreisverwaltung sieht Nachholbedarf beim sensiblen Thema der Betreuung und Vorsorgevollmacht.

12.04.2019