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Luckenwalde Stadt aktualisiert Plan zur Gefahrenabwehr
Lokales Teltow-Fläming Luckenwalde Stadt aktualisiert Plan zur Gefahrenabwehr
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17:23 25.11.2019
Die neue Luckenwalder Feuerwache wurde im November 2016 in Betrieb genommen. Quelle: Elinor Wenke
Luckenwalde

340 bis 370 Einsätze pro Jahr verbucht die Feuerwehr der Stadt Luckenwalde. Bezogen auf die Einwohnerzahl von 21.000 gilt das im Vergleich mit anderen Kommunen als hoch. Unter anderem, weil der Flugplatz Schönhagen und der Flughafen Berlin in der Nähe liegen, ergibt sich ein leicht erhöhtes Gefährdungs- und Risikopotenzial. Zu dieser Einschätzung kommt Andreas Thoß, externer Gutachter für Brandschutzbedarfs- und Gefahrenabwehrplanung.

Von der Stadt hatte er vor einem Dreivierteljahr den Auftrag erhalten, die sogenannte Gefahrenabwehrbedarfsplanung fortzuschreiben. Die Eckpunkte stellte er im städtischen Ordnungsausschuss vor.

Gute Fahrzeugausstattung

Thoß attestiert den Luckenwaldern eine anforderungsgerechte Fahrzeugausstattung. „Das ist beachtenswert, laut Konzept sind Sie in diesem Bereich gut aufgestellt“, sagte er.

Handlungsbedarf sieht der Experte jedoch hinsichtlich des sogenannten Erreichungsgrades. Das ist der Anteil der Einsätze, bei denen sowohl die Frist vom Alarm bis zum Eintreffen der Kräfte als auch die Funktionsstärke eingehalten werden. „Das Soll liegt bei 90 Prozent, der tatsächliche Erreichungsgrad bei 84,95 Prozent“, erklärte Thoß.

Zu wenige Atemschutzgeräteträger

Beim hauptamtlichen Personal müssen laut Konzept sechs Funktionen gewährleistet sein; nach dem Ist-Zustand sind es nur vier Funktionen. „Erhebliche Defizite hinsichtlich Personal und Qualität gibt es bei den Ortswehren und der Löschgruppe“, bilanziert Thoß. So gebe es zu wenige Atemschutzgeräteträger. „Das Personal muss unbedingt qualifiziert werden“, so Thoß.

Werbekampagne gefordert

Neben der weiteren Entwicklung des Digitalfunks ab 2020 und der Erarbeitung eines Hygienekonzeptes muss laut Thoß auch kräftig die Werbetrommel gerührt werden, um Interessenten über 30 Jahre für die Feuerwehr zu gewinnen. „Es genügt nicht, sich um eine Jugendfeuerwehr zu kümmern“, sagte er.

Kritik am Zeitplan

Manfred Thier (Linke) kritisierte, dass der Gefahrenabwehrplan aus dem Jahr 2009 schon hätte im Jahr 2015 fortgeschrieben werden müssen. Jens Reichwehr, Leiter Feuer- und Zivilschutz, erklärte dazu: „Es gab einen Personalwechsel in der Führungsriege. Außerdem musste der aufwendige Bau der neuen Feuerwache begleitet werden. Das hat viel Personal gebunden. Wir mussten die Fortschreibung nach hinten verschieben.“

Von Elinor Wenke

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