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Luckenwalde Jubiläumsfest in der Kita „Rundbau“
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00:24 16.06.2019
Der 20. Geburtstag des Vereins „Kita Rundbau“ wurde mit einem bunten Fest gefeiert. Quelle: Elinor Wenke
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Luckenwalde

Die Betriebserlaubnis für den neuen Anbau in der Luckenwalder Kita „Rundbau“ gibt es noch nicht, dennoch hatten Knirpse und Erwachsene am Mittwoch allen Grund zum Feiern. „Der Verein ,Kita Rundbau’ ist jetzt 20 Jahre alt geworden“, sagte Kitaleiterin Kerstin Hohnke. Aus diesem Anlass waren Kinder, Eltern, ehemalige Vereinsmitglieder und Handwerker, die am Anbau mitgewirkt haben, zum Feiern eingeladen.

Die Anbau-Architekten gratulieren zum 20. Vereins-Geburtstag. Quelle: Elinor Wenke

Den denkmalgeschützten Rundbau-Kindergarten gibt es seit 1971, bis 1999 war er in Trägerschaft der Stadt. Dann gründeten 20 Erzieher und Eltern den Verein „Kita Rundbau“, in dessen Trägerschaft die Einrichtung seither geführt wird. Heute sind es 23 Vereinsmitglieder.

Derzeit werden 107 Kinder betreut

„Ein bisschen Bauchschmerzen hatten ich und meine Stellvertreterin damals schon“, erinnert sich Kerstin Hohnke. „Ich hatte keine Ahnung von Computern, Datenbanken und Buchhaltung.“ Doch die heute 59-Jährige hatte einen unerschütterlichen Optimismus „und die Praxis hat mir recht gegeben“, sagt sie. Dem Verein und der Kita gehe es gut, versichert Kerstin Hohnke. In der Kita „Rundbau“ werden derzeit 107 Kinder betreut. Wenn der Anbau in Betrieb gehen kann, werden nach und nach 30 zusätzliche Kinder nachrücken.

Kinder und Eltern genießen das Fest. Quelle: Elinor Wenke

In Form einer Märchenerzählung berichtete Kerstin Hohnke von der Geschichte der Kita und des Vereins und davon, dass der Platz für die „Zwerge“ nicht mehr ausreichte und deshalb ein Anbau nötig wurde. Er konnte von den Besuchern am Mittwoch ausgiebig inspiziert werden.

Zur Abkühlung ins Planschbecken

Außerdem gab es Kaffee und Kuchen, eine Seifenblasen-Show und ein Spiel- und Sportmobil für die jungen Akteure. In Begleitung der Erwachsenen durften die Kinder die nasse Erfrischung im Planschbecken genießen.

Seifenblasen-Show Quelle: Elinor Wenke

Zu den ehemaligen Kita-Kindern zählte am Mittwoch auch Michael Wernitz. Der heute 21-Jährige war mit seiner Mutter Ramona Wernitz gekommen, die die Einrichtung in höchsten Tönen lobte. „Es war hier immer sehr persönlich und familiär“, sagte sie. „Ich kann mich nicht mehr an alles erinnern“, sagte Michael Wernitz, „aber es war cool hier und wir konnten immer im Kreis rumlaufen.“

Willkommene Abkühlung im Planschbecken. Quelle: Elinor Wenke

Der Anbau im Auftrag der Stadt kostete rund eine Million Euro. „Die Kostenschätzung und die Bauzeit waren fast eine Punktlandung“, lobte Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD). „Es ist ein funktionaler Bau, der sich gut an das bestehende Gebäude anfügt und dem Bewegungsdrang der Kinder gerecht wird.“ Als Geschenk hatte sie Teile für eine Hängematte mitgebracht, die sich die Kita dringend wünscht.

Von Elinor Wenke

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