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Luckenwalde Stadt unterstützt Elterninitiativ-Kita
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14:01 27.10.2019
An der DRK-Kita „Sunshine“ entsteht derzeit ein Anbau. Das soll die Kitaplatzsituation weiter entspannen. Quelle: Margrit Hahn
Luckenwalde

In der Stadt Luckenwalde stehen insgesamt 1521 Betreuungsplätze für Kinder in zehn Einrichtungen, weiteren Tagespflegestätten und einer Eltern-Kind-Gruppe zur Verfügung. Dieses Resümee zog Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) im städtischen Bildungsausschuss. Derzeit gibt es 65 freie Plätze im Krippen- und Kindergartenbereich und 39 freie Plätze im Hortbereich.

Kapazitäten in den Kitas zum 1. September 2019

Kita „Vier Jahreszeiten: 160 Plätze ,21 sind frei

Kita „Burg“: 320, zwei frei

Kita Poststraße: 44 Plätze, elf frei.

Kita „Weichpfuhl“: 305 Plätze, 16 nicht belegt.

Kita „Sunshine“: 140 Plätze, zwölf nicht belegt.

Evangelische Kita: 90, drei frei

Hort „Regenbogen“: 125 Plätze, 27 frei

Hort Poststraße: 100 Plätze, zehn frei

Club „30 Freunde“: 60 Plätze , voll belegt

Kita „Rundbau“: 108, ohne Anbau derzeit noch Überhang

Tagespflege: 47 Kleinkinderplätze, acht frei.

Zumindest auf dem Papier und nur entsprechend der Kapazitäten berechnet. Es gebe nach wie vor Platzreservierungswünsche, sagte Heike Krautz vom städtischen Hauptamt. Außerdem haben einige Kitas mit Personalmangel zu kämpfen, weshalb die Platzkapazitäten nicht voll ausgeschöpft werden können. „Die freien Hortplätze werden bleiben“, sagte Herzog-von der Heide, „im Bereich der Vorschulkinder aber wird es bis Anfang 2020 wieder Wartelisten geben.“

Der künftige Anbau an der DRK-Kita „Sunshine“. Quelle: Margrit Hahn

Trotz der leichten Entspannung auf dem Kitaplatz-Markt will die Stadt zu ihrem Wort stehen, auch private Elterninitiativen zu unterstützen, die eine eigene Kita gründen wollen. Zu ihnen gehört der Verein „Menschenskinder“. Nachdem die Initiative „Zukunft 2.0.“ sich nicht etablieren konnte, haben die Bemühungen der „Menschenskinder“ bereits gefruchtet.

Eltern gestalten mit

Geplant ist eine kleine, überschaubare Kita, die sich an pädagogischen Anforderungen orientiert, aber vor allem naturnah ausgerichtet ist und die Eltern direkt in die Gestaltung mit einbezieht. Zum Beispiel sind auch Pflichtarbeitsstunden für die Eltern vorgesehen.

„Wir haben lange nach einer geeigneten Immobilie gesucht“, sagte Initiatorin Katja Schmidt im Bildungsausschuss. Bereits vor einem Jahr hatte man einen potenziellen Vermieter in Luckenwalde gefunden, der aber aufgrund der langwierigen Verhandlungen wieder abgesprungen ist. Ein zweites Vorhaben in Frankenfelde habe sich als zu teuer erwiesen.

Immobilie gefunden

„Jetzt haben wir eine Immobilie gefunden und gemeinsam mit der Eigentümerin die bauliche Planung abgeschlossen“, sagte Katja Schmidt, „es ist ein Glücksfall.“ Das Objekt befindet sich in der weiteren Innenstadt und soll kindgerecht umgebaut werden. Auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern könnten 25 Betreuungsplätze geschaffen werden.

„Die Stadt erwägt, die Immobilie für zehn Jahre zu mieten und dann an den Verein unterzuvermieten“, sagte Herzog-von der Heide. Pro Platz könnte ein Umbaukostenzuschuss von 2000 Euro gewährt und eine Miete auf dem Niveau von Gewerberaummieten gehobenen Standards akzeptiert werden.

Martin Zeiler (Linke) erkundigte sich nach möglichen Kitaplatzkosten. „Sie werden sich nicht wesentlich von anderen Trägern unterscheiden“, kündigte Katja Schmidt an.

Eröffnung frühestens 2020

„Welche Zeitschiene ist angedacht?“, wollte Carsten Nehues (CDU) wissen. Der Bauantrag sei im August gestellt worden, mit einer Genehmigung rechne man frühestens im Januar, im Frühjahr würde umgebaut werden, so Katja Schmidt. Zunächst müsse die Finanzierung geklärt und nach Bauende die Betriebserlaubnis beantragt werden. „Es ist noch nichts in trocknen Tüchern. Wir würden gern im Frühsommer 2020 eröffnen, aber das ist ein sehr optimistisches Ziel“, so Katja Schmidt.

Von Elinor Wenke

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