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Luckenwalde Neues Ortsbeirats-Trio gewählt
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01:17 06.06.2019
Der neu gewählte Ortsbeirat Frankenfelde: Ronald Gottschalk, Susanne Schöpke und Matthias Neumann (v.l.). Quelle: Elinor Wenke
Frankenfelde

 Susanne Schöpke (54) ist die alte und neue Ortsvorsteherin in Frankenfelde. Bei der Wahl zum Ortsbeirat erhielt sie am Montagabend 77 Stimmen und damit die meisten der insgesamt sechs Kandidaten. Ihr zur Seite stehen künftig Ronald Gottschalk (59 Stimmen) und Matthias Neumann (42 Stimmen). Beworben hatten sich außerdem Nicole Braune, Eddy Hirschka und Bettina Rausch.

Die Ortsbeiratswahl in Frankenfelde am Montagabend. Quelle: Elinor Wenke

Die drei gewählten Ortsbeiratsmitglieder bestimmten noch am Abend aus ihrer Mitte Susanne Schöpke zur Ortsvorsteherin, die das Amt seit Jahren innehat. Die Bauingenieurin und Architektin hat vor allem bei der Sanierung des Gemeindehauses ihr Fachwissen eingebracht.

Schöpkes Stellvertreter ist Ronald Gottschalk (46), der ebenfalls schon Erfahrungen aus dem Ortsbeirat mitbringt. Er arbeitet als Disponent in einem Autohaus. Seit fünf Jahren engagiert er sich im Ortsbeirat, „mal mit mehr Spaß, mal mit weniger“, wie er selbst sagte.

Als Newcomer sicherte sich Matthias Neumann (40) die Gunst der Wähler. „Ihn haben wir zu unserem Lehrling erkoren“, witzelte Susanne Schöpke. Matthias Neumann ist selbstständiger Tischler und will sich vor allem für die Belange der jungen Leute einsetzen.

93 Wähler gaben ihre Stimme ab

Die Stühle im Saal des Gemeindehauses reichten bei der Wahl nicht aus. Trotz tropischer Temperaturen waren 93 von insgesamt 274 wahlberechtigten Frankenfeldern erschienen; 30 Wähler wären nötig gewesen.

Ein Ort des Wachstums

„Ich bin begeistert, wie rege Sie ihr Wahlrecht nutzen und die Belange des Ortes mitbestimmen wollen“, zollte Luckenwaldes Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) den Anwesenden ihren Respekt. Und sie hatte noch eine gute Nachricht im Vergleich zur vergangenen Wahl im Gepäck: Anfang 2014 zählte Frankenfelde 305 Einwohner. „Sie sind ein Ort des Wachstums. Denn fünf Jahre später gibt es hier sieben Einwohner mehr“, verkündete sie unter Beifall. Die Bürgermeisterin warb um Verständnis dafür, dass geplante Maßnahmen mitunter mit Zeitverzug umgesetzt werden, weil die Auftragsbücher der Handwerker voll oder die Leistungen zu kostspielig sind. So ist auch das Gemeindehaus nicht vollständig fertig.

Der alte Ortsbeirat: Ronald Gottschalk, Susanne Schöpke und Hans Wiemann (v.l.) Quelle: Elinor Wenke

Ein Dankeschön gab es für Hans Wiemann, der bislang im Ortsbeirat mitwirkte. Der 78-Jährige trat für die neue Wahlperiode nicht mehr an.

Von Elinor Wenke

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