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Luckenwalde Randstreifen werden seltener gemäht
Lokales Teltow-Fläming Luckenwalde Randstreifen werden seltener gemäht
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14:39 12.06.2018
Ronny Krieg, Michaela Hoffmann, Astrid Mai und Yvonne Krieg (v.l.) beim Aufstellen des Schildes zur bienenfreudlichen Stadt.
Ronny Krieg, Michaela Hoffmann, Astrid Mai und Yvonne Krieg (v.l.) beim Aufstellen des Schildes zur bienenfreudlichen Stadt. Quelle: Hahn
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Luckenwalde

Die ersten Schilder wurden bereits aufgestellt, etwa am Frankenfelder Berg: Auf dem Weg von Luckenwalde zur bienenfreundlichen Stadt wird einiges unternommen, um dem Ziel näher zu kommen. Etwa bei den Randstreifen an den Straßen. Bisher wurden sie dreimal im Jahr kürzer geschnitten, dass soll künftig nur noch zweimal passieren. Die ortsansässigen Imker haben außerdem darum gebeten, dass erst Ende Juni Anfang Juli dort gemäht werden sollte. „Für uns ist das ein Spagat. Wir müssen der Verkehrssicherungspflicht nachkommen und wollen auch die Wünsche der Imker berücksichtigen“, sagt Michaela Hoffmann vom Grünflächenamt der Stadt.

Imker hoffen auf mehr Futter für die Bienen

Die Imker hoffen, dass die Bienen durch solche Maßnahmen mehr Futter finden. Das neue Schild soll dokumentieren, dass die Stadt in Sachen Bienen aktiv ist und warum seltener gemäht wird. „Wir hoffen, dass keine Abfälle ins hohe Gras geworfen werden“, so Hoffmann. Insgesamt werden zehn Schilder im Luckenwalder Stadtgebiet aufgestellt. Damit wurde das Landschafts- Unternehmen Krieg beauftragt.

Von Margrit Hahn