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Luckenwalde So wollen die Kreistagskandidaten in Teltow-Fläming bei den Wählern punkten
Lokales Teltow-Fläming Luckenwalde So wollen die Kreistagskandidaten in Teltow-Fläming bei den Wählern punkten
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00:25 19.05.2019
Wahlen Quelle: imago/Eibner
Luckenwalde

Der Wahlkampf läuft auf Hochtouren. Kaum eine Veranstaltung in Teltow-Fläming bleibt derzeit unverschont von Besuchen gleich mehrerer, politischer Kandidaten – egal ob Vernissage, Feuerwehrfest oder Tag der offenen Tür beim Tennisverein.

MAZ-Umfrage zur Kommunalwahl

Was muss die Kreispolitik Ihrer Meinung nach in den kommenden Jahren leisten? Hier geht es zur MAZ-Umfrage.

Präsenz scheint das Zauberwort, wenn es darum geht, die Gunst der Wähler zu ergattern. Ob die Politiker damit tatsächlich Stimmen einfangen, bleibt bis zum großen Wahltag am 26. Mai abzuwarten. Eine aktuelle Forsa-Umfrage zeigt aber schon jetzt: Immer mehr Bundesbürger sind sich im Klaren darüber, wen sie wählen würden, wenn am Sonntag Bundestagwahl wäre.

56 Sitze sind im Kreistag vergeben. Quelle: Hartmut F. Reck

Eins scheint derweil klar: Die Wählerstimmen gibt es heute nicht mehr nur für Parteiprogramme. Viel mehr zählt die Nähe zum Bürger. Kein Wunder, dass immer mehr Kreistagskandidaten auf lokale Listen setzen. Statt elf treten nunmehr 15 Parteien und Kandidatengruppen in Teltow-Fläming an.

Neben den großen Bekannten wie SPD, CDU, Linken und AfD sind das vor allem die sogenannten Wählergruppen, in denen sich Bürger aus einzelnen Regionen meist parteiunabhängig, aber dennoch politisch engagieren.

Unabhängige Wählergruppen in allen Wahlkreisen

In allen fünf Wahlkreisen in Teltow-Fläming haben sich solche Listen gebildet. Im Wahlkreis 1 (Großbeeren, Ludwigsfelde) wirbt beispielsweise Dirk Steinhausen für sich und seine dreiköpfige Gruppe „Wir für Großbeeren“. 2014 war er noch als CDU-Kandidat in den Kreistag eingezogen.

Im Wahlkreis 2 (Blankenfelde-Mahlow, Rangsdorf) tritt der Ralf von der Bank dieses Mal ebenfalls mit einer parteiunabhängigen Liste an, der „Allianz für Rangsdorf“.

Im Wahlkreis 3 (Trebbin, Zossen, Am Mellensee) ist die Zossener Gruppe „Plan B“ sogar die kandidatenstärkste aller Listen. Mit 16 Personen stellt sie mehr Bewerber als SPD, CDU oder die Linken.

 Wie erwartet, treten auch in den Wahlkreisen 4 (Nuthe-Urstromtal, Luckenwalde, Baruth) und 5 (Jüterbog, Niedergörsdorf, Dahme) ehemalige Parteipolitiker nun mit eigenen Gruppen an. Unter der Listenvereinigung „BVB/Freie Wähler“ haben sich für die anstehende Kommunalwahl zehn Kandidatengruppen zusammengetan. Die Spitzenkadidaten in den beiden Süd-Wahlkreisen, Manuel Hurtig und Wilfried Rauhut, waren in früheren Jahren für FDP und CDU bereits kommunalpolitisch aktiv.

Große Parteien wollen mit Wahlprogrammen punkten

Den kleinen Listenvereinigungen gegenüber stehen die großen Parteien. Statt auf den Bezug zu einem konkreten Ort in TF setzen sie auf wochenlang ausgearbeitete Wahlprogramme und beziehen darin Stellung zu aktuellen Fragen, die den Kreistag schon jetzt umtreiben.

Die Schülerbeförderung ist zum Wahlkampfthema geworden. Quelle: Uwe Klemens

Beispiel Schülerbeförderung: Ihrem Engagement im Kreistag folgend hat die CDU die Forderung nach der kostenlosen Beförderung für alle Schüler im Landkreis auch in ihrem Wahlprogramm festgeschrieben.

Die Linken, die dem Antrag folgten, ergänzen in ihrem Wahlprogramm noch, dass die Schülerbeförderung aus ihrer Sicht eine „Pflichtaufgabe des Landes zur Daseinsvorsorge“ sei – für die Kosten, die dadurch entstehen, ein nicht unerheblicher Aspekt. Auch die SPD sieht das ähnlich, auch wenn sie die Schülerbeförderung nicht sofort für alle kostenfrei stellen möchte.

Von Victoria Barnack

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