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Luckenwalde Treue Rotes-Kreuz-Mitglieder geehrt
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19:27 21.10.2013
Einige der Ausgezeichneten Quelle: Margrit Hahn
Luckenwalde

Gefeiert wurde Samstag im Kreishaus. Eingeladen waren 241Fördermitglieder, die mindestens seit 40Jahren im DRK aktiv sind. Von diesen wurden 63Frauen und Männer für 40-, 45-, 50-, 55- und 60-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.
Eine der Geehrten war Angelika Linke aus Großbeeren. „Bei uns in Möhringen in der Altmark gab es einen, der jedes Kind für das Rote Kreuz begeisterte. Er hieß Emil Görsch. An dem kam keiner vorbei“, erzählte sie. Und so kam es, dass Angelika Linke bereits im Alter von 14Jahren als Sanitäterin im Einsatz war. Auch ihr Mann, damals noch Nachbarskind, sei von Emil Görsch angeheuert worden. Angelika Linke arbeitete 20 Jahre beim regionalen DRK. Hier war sie für die Ehrenamtlichen zuständig. Insgesamt 117Mal spendete die 64-Jährige bereits freiwillig Blut. Obwohl sie seit fünf Jahren in Rente ist, hält sie ihrem DRK-Ortsverband Großbeeren nach wie vor die Treue. Dafür und für ihre 50-jährige Mitgliedschaft wurde sie geehrt.
„Der Jüterboger Erwin Thiele bringt es dieses Jahr sogar auf stolze 75 Jahre Mitgliedschaft“, lobte der DRK-Kreisvorsitzende Harald-Albert Swik. Leider konnte Thiele bei der Feier nicht dabei sein. „Er lässt aber alle herzlich grüßen“, richtete Swik aus.
Zu den Ausgezeichneten, die unter anderem in Jüterbog, Luckenwalde, Zossen, Großbeeren, Treuenbrietzen, Baruth und Königs Wusterhausen DRK-Geschichte mit geschrieben haben, gehören auch Anneliese und Heinz Borchert aus Königs Wusterhausen. Die beiden Ehepartner sind seit 60Jahren Mitglied im Roten Kreuz aktiv.
DRK-Kreispräsident Dietmar Bacher verwies darauf, dass das Deutsche Rote Kreuz ein breites Spektrum an Aufgaben zu erfüllen habe. Allerdings seien in der Bevölkerung nicht alle Bereiche so bekannt wie beispielsweise die Altenpflege und die Blutspende. Bacher zufolge wäre das Ehrenamt nach wie vor unterrepräsentiert. Deshalb müsse man versuchen, in den einzelnen Ortsvereinen noch aktiver zu werden. „Das DRK ist eine humanitäre Organisation, die sich dem Wohl der Menschen verschrieben hat. Die einen spenden Blut, die anderen opfern Zeit oder Geld“, so Bacher. Deshalb sei es wichtig, auch mal in aller Öffentlichkeit Danke zu sagen. Dafür sei das Herbstfest ein willkommener Anlass.
Die Veranstaltung wurde auch für eine Präsentation der Ehrenamtlichen genutzt. Gezeigt wurde, wie im Ernstfall ein 16Quadratmeter großes Zelt aufgeblasen werden kann, um darin einen Kleinbehandlungsplatz mit Trage, Erste-Hilfe-Rucksack und Rettungsbrett einzurichten. „Wir verfügen über fünf dieser bis zu 40Quadratmeter großen Zelte“, erklärte der stellvertretende DRK-Kreisbereitschaftsleiter Lutz Müller. Alle Gäste konnten sich davon überzeugen, wie schnell so ein Hilfszelt notfalls steht. Innerhalb weniger Minuten wurde der „Behandlungsplatz 25“, so lautet der Fachausdruck für das Zelt, mit Druckluft im Kreistagssaal aufgeblasen.
Hier berichtete DRK-Kreispräsident Dietmar Bacher davon, dass sich in ganz Deutschland fünf Prozent der Bevölkerung ehrenamtlich im DRK engagieren. „Hier in der Region sind es nur zwei Prozent. Wir müssen also bis zum Jubiläumsjahr 2014 etwas tun.“
Im kommenden Jahr kann auch das Deutsche Rote Kreuz in der Region auf sein 150-jähriges Bestehen zurückblicken. Das belegt ein Brief, der am 3.Oktober 1864 von dem damals für Jüterbog und Luckenwalde zuständigen Landrat Hoffmann an die preußische Staatsregierung geschrieben worden war. Darin teilte er mit, das sich 40Personen bereiterklären, den Verein zur Pflege der Verwundeten im Felde zu gründen. Vermutlich war es Hoffmann seinerzeit peinlich, nicht zu dieser Personengruppe zu gehören. Deshalb schrieb sich der Landrat schnell noch als als 41. in die Liste der Gründungsmitglieder ein.

Von Margrit Hahn

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