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Luckenwalde Tüftler ohne Ruhe
Lokales Teltow-Fläming Luckenwalde Tüftler ohne Ruhe
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16:04 21.10.2013

Am liebsten wäre er einst Radiotechniker geworden. Doch zu DDR-Zeiten war es schwierig, seinen Wunschberuf zu erlernen. Da sein Vater auch Elektriker war und er wusste, was auf ihn zukommen würde, trat er in seine Fußstapfen. Nach der dreijährigen Lehrzeit und einigen Jahren Berufserfahrung setzte er sich noch einmal auf die Schulbank und absolvierte die Meisterausbildung. „Für die praktische Prüfung musste ich einen Schaltschrank bauen für den Turbinenprüfplatz in Ludwigsfelde. Das war schon eine ziemlich knifflige Aufgabe“, erinnert sich der heute 70-jährige Luckenwalder.

Problematisch war es dann aber, sich selbstständig zu machen. Nur wenn ein anderer Meister in der DDR seinen Betrieb aufgab, konnte man diesen übernehmen. Adalbert Steglich hatte dieses Glück. In seiner Firma bildete er im Laufe der Jahre fünf Lehrlinge aus, die noch alle in der Branche tätig sind. Einer davon übernahm schließlich „Elektro-Steglich“ – auch wenn der Luckenwalder gehofft hatte, einer seiner Enkel würde Gefallen am Beruf finden.

Wer mit Strom zu tun hat, muss immer sehr genau arbeiten. „Ein Fehler und es hätte vorbei sein können“, sagt Adalbert Steglich und berichtet weiter: „Zu DDR-Zeiten bestand das Problem darin, Material zu bekommen. Nach der Wende musste man zusehen, wie man Aufträge an Land zieht.“ Zu den leidigen Erfahrungen gehörten auch Auftraggeber, die ihre Rechnungen nicht bezahlten.

Der Beruf führte ihn auch zu seinen Hobbys: Computer und Elektronik. Gern sitzt er in seinem Büro und tüftelt. Seine Frau Renate hat ihm früher, wenn sie von der Arbeit kam, bei der Buchhaltung geholfen. Heute freuen sich die Eheleute, sich ihre Zeit frei einteilen zu können. Fit hält sich Adalbert Steglich mit sportlicher Betätigung wie Fahrrad fahren, schwimmen und Tischtennis spielen. Er trainiert bei den Luckenwalder Sportfüchsen und spielt Tischtennis in bei den „Alten Herren“.

Von Margrit Hahn

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