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Luckenwalde Volkshochschulen feiern Jubiläum
Lokales Teltow-Fläming Luckenwalde Volkshochschulen feiern Jubiläum
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16:20 16.01.2019
Die Leiterin der VHS Teltow-Fläming Andrea Staeck und ihr Stellvertreter Steffen Bednarczyk stöbern im neuen Programm. Quelle: foto: Margrit Hahn
Luckenwalde

„Wir haben in diesem Jahr einiges vor“, sagt Andrea Staeck, Leiterin der Volkshochschule (VHS) Teltow-Fläming. Die Volkshochschulen in Deutschland gibt es seit 100 Jahren. In keinem anderen Jahr der deutschen Geschichte wurden so viele Volkshochschulen gegründet wie 1919. Mit der Weimarer Verfassung wurden alle staatlichen Ebenen dazu aufgefordert, das Volksbildungswesen einschließlich der Volkshochschulen zu fördern. Dies löste bundesweit eine Welle von Volkshochschulgründungen aus. „Das Jubiläum bietet für die gesamte Volkshochschulfamilie die einmalige Gelegenheit, gemeinsam zu feiern und öffentlich sichtbarer zu werden“, so Andrea Staeck.

Auftakt in Frankfurt

Der bundesweite Auftakt ist am 13. Februar. Die zentrale Festveranstaltung findet in der Paulskirche in Frankfurt am Main statt. Daran werden auch Vertreter aus Teltow-Fläming teilnehmen. Aber auch hier sind über das Jahr verteilt verschiedene Aktionen geplant. Dazu zählen Graffiti-Kunst in den Osterferien, der Semesterauftakt im August mit Tanz und Gesang und die lange Nacht der Volkshochschulen am 20. September.

Chronik von Luckenwalde

Mit Jubiläen kennen sich Andrea Staeck und ihr Team aus. Denn erst vor zwei Jahren wurde das 70-jährige „Wieder-Bestehen“ der VHS in Luckenwalde gefeiert. Zu diesem Anlass wurde die Geschichte der VHS in Wort und Bild aufgearbeitet. Herbert Fiedler hatte den Grundstein dafür gelegt. Aus der Chronik geht hervor, dass die Anfänge in Luckenwalde auf das Jahr 1919 zurückgehen. 1933 schlossen die Nazis die VHS. Im September 1947 wurde die Wiedereröffnung gefeiert. In Zossen wurde sie 1949, in Jüterbog 1952 gegründet. Von 1976 bis 1996 befand sich das Atelier in der Trebbiner Straße 16. Seit 1996 ist das Luckenwalder Domizil der Volkshochschule in der Dessauer Straße. Der Verwaltungssitz befindet sich aber im Kreishaus.

Besucher sollen berichten

Andrea Staeck hofft, dass ehemalige VHS-Besucher ihre Erinnerungen oder Bilder für das Jubiläum zur Verfügung stellen. Unter dem Motto „Wissen teilen“ sollen Leser berichten, was sie in ihrer VHS erlebt haben. „Schreiben Sie uns Ihre erfolgreiche Bildungsgeschichte“, fordert Andrea Staeck auf. Vielleicht hat auch jemand durch die VHS die Liebe seines Lebens gefunden. Am 20. September zur Langen Nacht der Volkshochschulen werden die drei schönsten Einsendungen prämiert.

Ausstellung geplant

Zum Jubiläum wird im Kreishaus eine Ausstellung vorbereitet, in der die Geschichte von der Gründung bis zur Wiedereröffnung 1947 sowie den Umbrüchen ab 1990 dokumentiert ist. Wie ein roter Faden zieht sich der Gedanke „Bildung für alle“ durch die Geschichte. Im Laufe der Jahre hat sich viel verändert, moderne Technik hielt Einzug. Touch-Displays lösen längst Tafel und Kreide ab.

Von Margrit Hahn

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