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Teltow-Fläming Geburtsstation war nicht geschlossen
Lokales Teltow-Fläming Geburtsstation war nicht geschlossen
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01:15 07.03.2019
Ansprechpartner für werdende Eltern: Die Schwestern und Hebammen auf der Geburtsstation im Evangelischen Krankenhaus in Ludwigsfelde Quelle: Foto: Halina Becke/EV. Krankenhaus
Ludwigsfelde

Mehrfach wurde in Ludwigsfelde erzählt, die Geburtsstation des Evangelischen Krankenhauses in Ludwigsfelde sei eine Woche geschlossen gewesen, weil die Klinik noch keinen Nachfolger für Chefarzt Andreas Kohls gefunden habe. Zuletzt kam das Gerücht von einer Frau aus Potsdam.

Wie im Oktober berichtet, wollte Kohls die von ihm in Ludwigsfelde seit Anfang der 1990er Jahre aufgebaute Klinik verlassen, neuer Arbeitgeber sind die Harzkliniken Goslar.

Dr. med. Andreas Kohls Chefarzt Frauenklinik und Brustzentrum Evangelisches Krankenhaus Ludwigsfelde-HalinTeltow gGmbH Potsdam, Kohls, Abromeit Quelle: Halina Becke 2013

Das Krankenhaus Ludwigsfelde gehört zum hiesigen Klinik-Verbund Evangelisches Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin. Dessen Kommunikationschef Alexander Schulz erklärt gegenüber der MAZ: „Die Geburtsstation des Evangelischen Krankenhauses Ludwigsfelde-Teltow war zu keinem Zeitpunkt geschlossen.“

In seiner Antwort an die Redaktion zitiert er Geschäftsführer Karsten Bittigau mit den Worten: „Wir sind stolz auf das Team der Geburtsstation, das trotz des bevorstehenden Weggangs des Chefarztes und seinem seit längerem bestehenden krankheitsbedingten Ausfall mit großem Engagement für die Schwangeren, die Mütter und Väter und deren Babys da ist."

2018 kamen in Ludwigsfelde 502 Kinder zur Welt

Der Klinik-Antwort ist eine Pressemitteilung beigefügt, in der ein Baby-Rekord gemeldet wird: „Im Evangelischen Krankenhaus Ludwigsfelde-Teltow sind im vergangenen Jahr 502 Babys zur Welt gekommen.“ Das seien für die Geburtshilfe an der Albert-Schweitzer-Straße so viele neue Erdenbürger wie seit dem Mauerfall nicht mehr.

„Wir freuen uns sehr über diesen Vertrauensbeweis“, so Petra Reiß, kaufmännische Direktorin des Krankenhauses. Und sie sagt, für angehende Eltern zähle vor allem das Gefühl, sich in sichere Hände zu begeben, was sie in der Ludwigsfelder Geburtsstation finden würden.

Auch Gebärwanne, Hocker, Seil und Sprossenwand sind da

Das beginne schon bei der Geburtsvorbereitung: An jedem ersten Donnerstag im Monat könnten sich werdende Eltern bei einem Info-Abend über Abläufe und Möglichkeiten der bevorstehenden Geburt ihres Kindes informieren, dabei würden der Kreißsaal, die Wochenstation mit Kinderzimmer und die Kinderstation besichtigt.

„Neben modernster Technik ist der Kreißsaal mit allem ausgestattet, was alternative Geburten ermöglicht“, so Sprecher Schulz. Dazu gehörten Gebärwanne, Gebärhocker, Seil, Ball und Sprossenwand.

 

Von Jutta Abromeit

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