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Teltow-Fläming Sunotec baut im Preußenpark
Lokales Teltow-Fläming Sunotec baut im Preußenpark
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19:19 12.06.2019
Die international agierende Sunotec Group, ein Montierer von Solarmodulen/Photovoltaic-Anlagen, hat Niederlassungen in Kapstadt/Südafrika (Foto) Nairobi/Kenya oder Vandel/Dänemark. Quelle: Sunotec
Ludwigsfelde

Ein international aktiver Unternehmer aus Ludwigsfelde plant jetzt, den deutschen Firmensitz von Berlin nach Ludwigsfelde in den Preußenpark zu verlegen: Torsten Herfert wartet auf den Baustart für Sunotec Deutschland. Er sagt: „Wir legen hoffentlich in den kommenden Wochen den Grundstein, um die Niederlassung 2020 fertig stellen zu können.“ Dann sollen von dort aus unter anderem Verwaltung, Lager, Logistik, Planung und Kontrolle sowie Ausführung der Bau- und Montagearbeiten funktionieren. Zurzeit arbeiten in Berlin acht Sunotec-Mitarbeiter, im Preußenpark sollen es künftig 18 sein. „Vor allem suchen wir Elektriker und Tiefbauer“, so der Manager.

Die international agierende Sunotec Group, ein Montierer von Solarmodulen bzw. kompletten Photovoltaic-Anlagen, hat u.a. Niederlassungen in Kapstadt/Südafrika, Nairobi/Kenya (Foto) oder Vandel/Dänemark. Einer der geschäftsführenden Gesellschafter ist der Ludwigsfelder Unternehmer Torsten Herfert. Quelle: Sunotec

Der 45 Jahre alte Bankkaufmann Herfert wohnt in Löwenbruch und ist neben dem Bulgaren Kaloyan Velichkov geschäftsführender Gesellschafter der Sunotec GmbH, einer weltweit agierenden Firma, die Photovoltaic-Anlagen montiert und errichtet. Sie ist inzwischen in zehn europäischen Ländern präsent, in der Türkei, im Iran, in Südafrika, in Kenia und Australien. Von diesen Niederlassungen aus werden Aufträge in aller Welt realisiert. Die meisten Sunotec-Kollegen sind in Bulgarien fest angestellt. Sunotec-Firmensprache ist Englisch.

Die größte dänische Sunotec-Anlage in Vandel. Quelle: Sunotec

Das Prinzip bei Übersee-Projekten beschreibt Herfert so: „Wir kommen zwar mit eigenen Leuten, die unser Know How haben, aber bis zur Inbetriebnahme eines Solarparks kommen bis zu zwei Drittel einheimische Arbeitskräfte dazu. Das verstehen wir unter nachhaltiger Produktion.“

Angefangen hatte das Engagement bei Sunotec für Torsten Herfert „mit einem dummen Zufall“, wie er sagt. Über einen Personal-Engpass zum Jahreswechsel 2011/12 war er über Subunternehmen auf seinen jetzigen Partner gestoßen. Diese erfolgreich gemeisterte Havarie verbindet beide Männer bis heute. Inzwischen sind sie mit Aufträgen bis Ende 2020 ausgebucht.

Instabile Stromversorgung in Afrika

Sunotec montiert Solarparks ab einer Größe von etwa zehn Megawatt. Das heißt: ab etwa 40.000 Module, jedes mit einer Fläche von rund 1,7 Quadratmetern. Eine seiner Töchter, so der dreifache Vater, habe mal ausgerechnet, dass Module für eine Leistung von einem Gigawatt aneinandergereiht die Strecke von Berlin nach Washington oder das Gewicht des Kreuzfahrtschiffs Aida ergeben würden. In der Fachwelt zählt Herfert die Firma zu den fünf Branchenriesen europaweit.

Sunotec-Chef sehnt den Flughafen herbei

Derzeit verhandelt er mit einer 28.000 Einwohner zählenden Gemeinde in Namibia, die sich mit einer kommunalen Anlage ein lokales Versorgungsnetz aufbauen will. Herfert erklärt: „In Afrika ist das Hauptproblem die instabile Stromversorgung.“ Deshalb seien sogenannte Hybrid-Anlagen, die wahlweise neben dem klassischen Diesel- oder Kohle-Betrieb auch mit Solar-, Wind- oder Biomasse-Energie funktionieren.

Am Ende des Gesprächs bekennt Herfert: „Ich sehne den Flughafen herbei.“ Zu seiner künftigen Arbeitsstelle, wenn er nicht mit dem Flugzeug irgendwo in der Welt unterwegs ist, sind es dann mit dem Fahrrad noch ganze zehn Minuten. „Ludwigsfelde mit seiner idealen Lage hat tolle Möglichkeiten“, sagt er.

Von Jutta Abromeit

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