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Ludwigsfelde Ludwigsfelde: Bau des ASB-Seniorenzentrums rückt näher
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Altersgerechtes Wohnen: Bau des ASB-Seniorenzentrums in Ludwigsfelde rückt näher

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12:07 24.11.2021
An der Ecke Friedrich-Engels-Straße und August-Bebel-Straße soll in Ludwigsfelde ein Seniorenzentrum entstehen.
An der Ecke Friedrich-Engels-Straße und August-Bebel-Straße soll in Ludwigsfelde ein Seniorenzentrum entstehen. Quelle: Johanna Apel
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Ludwigsfelde

Der Bau eines neuen ASB-Seniorenzentrums in Ludwigsfelde schreitet voran. Wie das Rathaus bestätigte, wurde nun der Bauantrag für die Tagespflege- und Sozialstation an der Ecke Friedrich-Engels-Straße und August-Bebel-Straße eingereicht. Dort will der Arbeiter-Samariter-Bund etwa 40 altersgerechte Wohnungen innerhalb des betreuten Wohnens errichten lassen.

Nun werde der Bauantrag geprüft und mit der Unteren Bauaufsichtsbehörde des Landkreises Teltow-Fläming abgestimmt. Die Errichtung der Tagespflegestation und der seniorengerechten Wohnungen werde durch die Stadt Ludwigsfelde unterstützt, so Stadtsprecher Kevin Senft. Somit könnten den Seniorinnen und Senioren in Ludwigsfelde-West Angebote gemacht werden, „die ihnen ein gutes Leben in ihrem abgestimmten Wohnumfeld“ ermöglichen sollen.

Ludwigsfelde: ASB muss für Parkplätze sorgen

Das Vorhaben war allerdings bereits im Vorfeld schon auf Kritik gestoßen: Schon als die Stadtverordneten den Beschluss fassten, war moniert worden, dass sich die schwierige Parkplatzsituation durch diese zusätzliche Verdichtung noch weiter zuspitze. Auch eine Anwohnerin, die anonym bleiben möchte, hatte sich vor wenigen Tagen mit einer ähnlichen Sorge an die MAZ gewandt. Nun werde der Verkehr noch weiter zunehmen, so ihre Befürchtung. Dabei sei bereits jetzt die Straße „überladen“.

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Das Rathaus verweist auf MAZ-Anfrage darauf, dass der Bau einer Tiefgarage geplant sei. Gemäß der Stellplatzsetzung der Stadt Ludwigsfelde müsse der Antragssteller für sein Vorhaben genügend Stellplätze auf dem eigenen Grundstück nachweisen, heißt es.

Proteste von Ludwigsfelder Kita-Eltern

Das neue Seniorenzentrum wird in direkter Nachbarschaft zu den beiden Fröbel-Kitas „Kinderland“ und „Am Wurzelberg“ liegen. Im vergangenen Jahr hatten die Stadtverordneten sich dazu entschieden, das städtische Grundstück an der Ecke Friedrich-Engels-Straße und August-Bebel-Straße an den Arbeiter-Samariter-Bund zu verkaufen.

Da dies eine Freifläche auf dem Kindergartengelände betraf, hatte sich auch bei Eltern Widerstad geregt: Bei einer Sitzung der Stadtverordneten hatten sie gegen den Bau des Fünfgeschossers protestiert.

Bürgermeister Andreas Igel (SPD) hatte wiederum darauf verwiesen, dass die Stadt mehrere Bedürfnisse erfüllen müsse. Sei es bei Kindern oder bei Älteren: Dass dieser Bedarf stets abgewogen werde, müsse eine Gesellschaft aushalten, so der Stadtchef. Schließlich gehe es immer um einen Interessensausgleich.

Von Johanna Apel