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Ludwigsfelde Berufsstart in der Hightech-Branche
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15:52 29.09.2019
Ausbildungstag bei der MTU Ludwigsfelde: Die 19-jährige Sophie Kuropka aus Königs Wusterhausen interessiert sich für eine Ausbildung als Industriemechanikerin. Quelle: Marina Ujlaki
Ludwigsfelde

Als gefragter Spezialist in einer Hightech-Branche arbeiten – diese Zukunftschance verspricht die Ludwigsfelder MTU jungen Leuten, die im Unternehmen eine Ausbildung machen.

Viele Jugendliche kamen nach Ludwigsfelde

Am Samstag öffnete die MTU Maintenance Berlin-Brandenburg GmbH im Industriepark West in Ludwigsfelde sein Werkstor zu einem Ausbildungs-Informationstag. Viele Mädchen und Jungen kamen teilweise auch von weiter her und meist mit ihren Eltern, um sich über die Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren.

Derzeit 30 Azubis vor Ort

„Im kommenden Jahr können bei uns zwölf Schulabgänger eine Ausbildung zum Fluggerätmechaniker oder zum Industriemechaniker starten. Derzeit haben wir rund 30 Auszubildende im Unternehmen“, berichtete Ausbildungsmeister Dustin Emmermacher. „Wir brauchen guten Nachwuchs. Deshalb wollen wir heute Neugier und Interesse insbesondere bei möglichen Bewerbern wecken.“

MTU weltweit spezialisiert

Die MTU Maintenance in Ludwigsfelde ist auf die Instandhaltung von Triebwerken und Industriegasturbinen weltweit spezialisiert. Modernste Prüfstände für Industriegasturbinen und Wellenleistungs- und Strahltriebwerke runden das Profil ab. Und so konnten die Besucher in der Lehrwerkstatt unter anderem Übungstriebwerke anschauen, direkt mit Lehrlingen ins Gespräch kommen oder von Ausbildern konkrete Auskünfte zu Praktikumsmöglichkeiten oder Ausbildungsinhalten bekommen.

Ausbildung im Feingerätebau

Die 19-jährige Sophie Kuropka aus Königs Wusterhausen interessierte sich vor allem für eine Ausbildung als Industriemechanikerin im Feingerätebau. „Ich bin handwerklich begabt und interessiere mich für Technik. Das würde passen“, meinte sie. Und auch ihr Vater bestätigte: „Sie hatte öfter einen Schraubenzieher in der Hand als ihr Bruder.“

Geführter Rundgang

Dass man Technik mögen und sehr präzise arbeiten muss, meinte auch Celina Meier aus Zossen, Auszubildende im zweiten Lehrjahr bei der MTU. Sie zeigte den interessierten Besuchern am Modell eines selbstgefertigten, kleinen Druckluftkolbenmotors, welche Fertigkeiten sie sich in der Praxis-Ausbildung aneignet. Bei einem geführten Rundgang hatten die Gäste außerdem die Gelegenheit, einen Blick in die Werkhallen mit den hochmodernen Reparatur- und Prüfanlagen für die Instandhaltung von Luftfahrtantrieben und Industriegasturbinen werfen.

Infos für das Ausbildungsjahr 2020

„Ein großer Teil unserer Azubis kann seine Lehre als ‚Frühauslerner’ schon drei Jahren abschließen. Und wir wollen natürlich, dass die nach unserem Bedarf frisch ausgebildeten Experten auch im Unternehmen arbeiten. Die MTU Maintenance hat deshalb eine vorbildliche Übernahmequote“, sagte Ausbildungsmeister Emmermann.

Weitere Informationen erhalten Interessierte im Internet: Für das Ausbildungsjahr 2020 kann man sich jetzt direkt online unter www.mtu.de/karriere bewerben.

Von Marina Ujlaki

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