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Ludwigsfelde Feste Größe im Kulturkalender der Stadt
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21:14 17.06.2018
Die kleinen Eleven von der Ludwigsfelder Tanzschule Hueber zeigten sich beim Stadtfest bühnensicher. Die Zuschauer waren begeistert.
Die kleinen Eleven von der Ludwigsfelder Tanzschule Hueber zeigten sich beim Stadtfest bühnensicher. Die Zuschauer waren begeistert. Quelle: Jutta Brekeller
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Ludwigsfelde

Der Rathausplatz ist am Samstagnachmittag gut gefüllt. Viele Ludwigsfelder und Gäste aus der Umgebung sind gekommen, meist in Familie, um sich an den Angeboten auf der Bühne und an den Ständen ringsum zu ergötzen. Erstmals ist auch der gerade fertiggestellte Innenhof des Klubhauses in das Sommerfest eingebunden. Hier kann man vom Trubel ausspannen, sich auf der kreisrunden Bank niederlassen und den Kindern zum Beispiel beim Produzieren von Riesenseifenblasen zusehen.

Lu-Fest zum dritten Mal

Das dritte Sommerfest dieser Art in der Stadt Ludwigsfelde bietet eine breite Palette an Möglichkeiten, sich zu unterhalten und zu genießen. Auch ein Verweilen an den Ständen der Vereine lohnt sich. So haben Vera Gärtner und Rosemarie Schmidt vom Ludwigsfelder Geschichtsverein manch interessante Anekdote über die Stadt und die umliegenden Orte zu erzählen.

„Das Lu-Fest ist eine feste Größe im Kulturkalender der Stadt“, sagt Bürgermeister Andreas Igel. Die Stadt organisiert und finanziert das alljährliche Fest mit, wie er sagt, „circa 70 000 Euro“, hinzu kommen Sponsorengelder der „Märkischen Heimat“ und der Stadtwerke Ludwigsfelde.

Viel gerade für kleinere Festgäste

Das Fest ist am Sonnabend speziell auf Familien und Kinder zugeschnitten. Auf der Rathausbühne können sie „Jonalu“ aus dem Kika-Fernsehen live erleben. Anschließend lässt die Ludwigsfelder Tanzschule Hueber sogar die jüngsten Tanzschüler auf die Bühnenbretter, die für manche bereits die Welt bedeuten. Berauscht vom Beifall für ihre Darbietung wollen zwei der kleinen Tanzeleven die Bühne gar nicht mehr verlassen.

Gefeiert wird an diesem Nachmittag auch der Ludwigsfelder Fußballclub, dem in dieser Saison der Aufstieg in die Oberliga gelang. „Demnächst wird es groß hergehen im Waldstadion“, sagt Bürgermeister Igel. Dafür müsse das Stadion nun fit gemacht werden.

So riesige Seifenblasen hat der neunjährige Benneth aus Ludwigsfelde wohl noch nie hingekriegt. Im neuen Klubhaushof lernte er, wie das geht. Quelle: Jutta Brekeller

Tanz und Musik gibt es bis in die späten Abendstunden. Nach dem Showballett Angelika Jehmlich, Altkünstlerin Regina Thoss und dem Orientalischen Bauchtanzverein Ludwigsfelde bringt ein Andrea-Berg-Double ältere Festgäste in Stimmung. Live-Musik zum Mittanzen gibt es bis kurz vor Mitternacht. Ein Feuerwerk setzt den gloriosen Abschluss des Festes.

Bereits am Freitagabend genossen meist jüngere Stadtfestbesucher die vom Radiosender Fritz präsentierte Party mit Bands wie „Silent Noise“ aus Ludwigsfelde und der stimmgewaltigen Sängerin Ela Querfeld, die in Ludwigsfelde aufgewachsen ist.

Einen Fest-Nachschlag gibt es am Sonntag mit freiem Eintritt zum Public Viewing auf dem Rathausplatz. Dort können Besucher das WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft verfolgen. Die große Leinwand wird in den nächsten Wochen dann im Hof des Klubhauses aufgestellt sein.

Von Jutta Brekeller