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Ludwigsfelde Gymnasiasten beim Filmfest in Cannes angekommen
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00:25 25.05.2019
Die Schüler und ihre Lehrerin vor dem Hotel in Cannes. Quelle: privat
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Ludwigsfelde/Cannes

„Wir sind in Cannes!!!“ Das mailen die fünf Marie-Curie-Gymnasiasten Sophie Dräger, Max Lietze, Oliver Schmidt, Luna Kaminski, Sophie Wehlmann und ihre Französisch-Lehrerin Lena Splittgerber.

Wie berichtet sind die jungen Leute als eine von zwei Schülergruppen bundesweit vom Deutsch-französischen Jugendwerk zu einem Workshop dorthin eingeladen, wo sich die Creme der Filmwelt jährlich an der Côte d’Azur trifft. Ziel ist es zu lernen, wie eine Filmkritik geschrieben wird.

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Die Marie-Curie-Gymnasiasten Sophie Dräger, Max Lietze, Oliver Schmidt, Luna Kaminski und Sophie Wehlmann (vl.) mit ihrer Französisch-Lehrerin Lena Splittgerber (3.v.r.) auf dem Schulhof in Ludwigsfelde. Quelle: Jutta Abromeit

Sie scheiben: „Nachdem wir vor Aufregung kaum schlafen konnten, ging es 7.30 Uhr von Tegel aus nach Nizza.“ Vom Flughafen wurden sie abgeholt und in ein „wunderschönes!“ Hotel gebracht.

5 Schüler vom Maria-Curie-Gymnasium aus Ludwigsfelde sind mit dem Dt.-franz. Jugendwerk beim Filmfestival in Cannes Quelle: privat

„Bevor das Programm losging, hatten wir kurz Zeit und haben diese für einen Hüpfer in den Pool genutzt.“ Das Wasser sei zwar kalt gewesen, aber bei dem Ausblick übers Mittelmeer und seine Küste sei ihnen ja fast nichts anderes übrig geblieben, steht in der elektronischen Post an die Redaktion.

„Ein unvergesslicher Tag!

Am Montag-Nachmittag sei Kennenlern-Treffen gewesen mit den „Kollegen“ vom Diesterweg-Gymnasium in Tangermünde (Sachsen-Anhalt), dem Lycée Renoir in Cagnes sur mer und dem Lycée Galilée in Gennevilliers. „Alle sind super nett, und wir konnten unsere Sprachkenntnisse auspacken“, schreiben die Ludwigsfelder.

Abends ging es dann ein erstes Mal ins Kino. Die Workshop-Teilnehmer sahen sich den Film „J‘ai perdu mon corps“ („Ich habe meinen Körper verloren“), der sie sehr bewegt hat. die Schüler schreiben: „Große Empfehlung!“

Am Ende des ersten Tages seien ihnen beim Abendessen um 22 Uhr zwar schon die Augen zugefallen. „Aber es war ein unvergesslicher erster Tag!“, so ihr Resümee.

Von Jutta Abromeit