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Ludwigsfelde Optimismus soll helfen, neue Kita-Erzieher zu gewinnen
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19:08 02.05.2019
Bau der neuen Kita „Schwalbennest“ im Stadtviertel Ludwigsdorf Quelle: Foto: Jutta Abromeit
Ludwigsfelde

Noch ist unklar, wo all die nötigen Kita-Erzieher im Berliner Umland herkommen. Eröffnet wird eine der größten Kitas in Ludwigsfelde am bevorstehenden Kindertag, dem 1. Juni. Doch was passiert, wenn dann wegen akuten Personalmangels dort nicht genug Erzieher für die künftig 230 kleinen Ludwigsfelder in dieser Einrichtung arbeiten?

Der im Rathaus für soziale Belange zuständige Fachbereichsleiter Paul Niepalla bleibt optimistisch, es seien ja nicht alle auf einmal nötig.

Neue Kita-Entscheidungen sind schnell nötig

Wie berichtet, hatten sich die Stadt und der „Schwalbennest“-Trägerverein geeinigt, dass diese bisher in der Geschwister-Scholl-Straße betriebene Einrichtung mit ihren 80 Plätzen in den neuen Stadtteil Ludwigsdorf umzieht. Diese Entscheidung war vor allem deshalb gefallen, weil das alte „Schwalbennest“-Gebäude hätte saniert werden müssen, das wäre nicht ohne Einschränkung möglich.

Doch der Zuzug in die Autobauerstadt ist zurzeit so groß, dass trotz aller Neubauten und Erweiterungen im Moment bis 2025 noch rund 300 Plätze fehlen, also in jeder Beziehung schnelle Lösungen nötig sind. Deshalb hatte man sich gemeinsam entschlossen, die mit 170 Plätzen konzipierte Kita im Wohnpark Ahrensdorfer Heide größer zu bauen.

Bau der Außenanlagen für die neue Kita "Schwalbennest" im Stadtviertel Ludwigsdorf Quelle: Jutta Abromeit

Bei jeder neuen Kita oder Kita-Erweiterung in Ludwigsfelde steht immer auch die Erzieher-Frage. Wie soll das „Schwalbennest“-Personal also gesichert werden? Dazu erklärt Fachbereichsleiter Niepalla: „Das dafür benötigte Personal ist durch den Schwalbennest e.V. gesichert.“

Die 80 „Schwalbennest“-Kinder beziehen das neue Gebäude im Rousseau-Park ab 3. Juni, erklärt er. In den Monaten Juni, Juli und August würden anschließend rund 70 weitere Kinder neu aufgenommen.

Es fehlen weitere 300 Kita-Plätze

Bis zum Sommer 2020 würden nach aktuellem Stand dann auch die restlichen Plätze in der neuen Kita benötigt. Und Niepalla sagt: „Das heißt, nachfolgend muss weiteres Personal gewonnen werden, um die restlichen 70 Betreuungsplätze besetzen zu können.“

Doch bereits jetzt überlegen sogenannte Berliner Speckgürtel-Kommunen, mit welchen besseren Konditionen als die Nachbarn sie Personal in ihre Schulen und Kitas locken können. Vor diesem Hintergrund erklärt der Ludwigsfelder Fachbereichsleiter: „Wir wissen alle, dass das eine Herausforderung für alle Beteiligten ist. Deren Lösung ist aber nicht unmöglich.“

Von Jutta Abromeit

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