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Ludwigsfelde Neue Fenster für das Rathaus
Lokales Teltow-Fläming Ludwigsfelde Neue Fenster für das Rathaus
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01:17 30.06.2019
Das Rathaus von Ludwigsfelde im Hochsommer Quelle: Jutta Abromeit
Ludwigsfelde

Bei den gegenwärtigen Temperaturen ist das Rathaus von Ludwigsfelde mit seinen Glasfronten ohne Außensonnenschutz der reinste Backofen. Seit Jahren wird über eine Nachrüstung des Gebäudes nachgedacht und diskutiert. Der Bau war Mitte der 1990er Jahre entstanden, als es die heutigen Energie-Vorschriften noch nicht gab. Nun hatten die alten Stadtverordneten auf ihrer letzten Sitzung vor der Kommunalwahl die Fenster-Veränderung für die beiden Seitenflügel beschlossen. Ist diese Nachrüstung voraussichtlich im kommenden Jahr realisiert, dann gibt es für die Stadtangestellten andere Möglichkeiten, die Temperatur in ihren Büros anders als mit Fenster auf, Fenster zu, Tür auf, Tür zu regeln.

Auftrag für Sta 2

Bei einer ersten Ausschreibung 2018 hatte das Büro Sta 2 aus Königs Wusterhausen den Auftrag bekommen, mögliche Varianten für die Nachrüstung der doppelt verglasten Alu-Verbundfenster vorzulegen. Sta-2-Mitarbeiterin Andrea Seidel stellte sie dem Bauausschuss vor. Danach wäre es möglich, Alu-Rahmen mit Dreifach-Verglasung, Außen-Sonnenschutz und Innen-Blendschutz für 2,26 Millionen Euro einbauen zu lassen. Eine ähnliche Kunststoff-Variante wäre geringfügig preiswerter, eine integrale Licht- und Wind-sichere Lösung teurer. Ihr Vorteil: es wäre während des Einbaus kein Gerüst nötig.

Seidel hatte bei ihrem Vortrag auf die filigranen Metallstreifen der Fenster verwiesen, die ein gestalterisches Element des gesamten Gebäudes sind. Sie empfahl, in dieser Richtung weiterzudenken.

Geringer Kostenunterschied

Für CDU-Mann Detlef Helgert war angesichts des geringen Kostenunterschieds die Meinung der Rathaus-Mitarbeiter maßgebend, die in den Räumen arbeiten müssen. SPD-Stadtverordneter Wilfried Köppen hatte wissen wollen, ob das Gerüst gleich für die Fassaden-Erneuerung mit genutzt werden könnte. Kann es, so die Auskunft von Fachbereichsleiter Torsten Klaehn. Das alles waren die Argumente, dass der Ausschuss für Variante eins votierte. Dieser Empfehlung folgten die Stadtverordneten bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung mehrheitlich, das Gerüst wird gleichzeitig für den nötigen Fassaden-Anstrich genutzt.

3,1 Millionen Euro eingeplant

Jetzt wird der Fenster-Umbau mit Fachplanern für die Sparten Elektro und Bauphysik vorbereitet. Stadtsprecher Kevin Senft erklärt: „Dabei sind Unterschiede zu beachten. Im Erdgeschoss zum Beispiel ist die Einbausituation eine andere als in den Obergeschossen. Außerdem gelten in den Gewerbebereichen sehr spezielle Anforderungen.“ Und derzeit würden die Anforderungen für Rettungswege und Rauchabzugsanlagen geprüft. Im August/September soll die Leistung ausgeschrieben werden, so Senft, und nach Auswertung der hoffentlich zahlreichen Angebote könne den Stadtverordneten der Beschluss zur Vergabe vorgelegt werden.

Und der Sprecher sagt: „Die Wintermonate können dann von der beauftragten Firma für die Erstellung der Werkplanung und die Produktion genutzt werden, so dass im nächsten Frühjahr mit der Baumaßnahme begonnen werden kann“. Veranschlagt für neue Fenster in den Rathaus-Seitenflügeln sind im Haushalt insgesamt 3,1 Millionen Euro.

Für die vollverglaste Rotunde in Stahlbetonskelettbauweise sind weitere Untersuchungen nötig, dieser Fenster-Ersatz wird erst nach den Seitenflügeln geplant.

 

Von Jutta Abromeit

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