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Ludwigsfelde Schülertheater überzeugt mit „Frau Müller muss weg“
Lokales Teltow-Fläming Ludwigsfelde Schülertheater überzeugt mit „Frau Müller muss weg“
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17:16 13.01.2019
Philipp Wirth als Wolf Heider und Mia Dräger in der Titelrolle der Klassenlehrerin Frau Müller. Quelle: Marina Ujlaki
Ludwigsfelde

Großes Lampenfieber hing am Freitagabend vor und hinter der Bühne in der Ludwigsfelder Klubhauslounge in der Luft. Die Akteure der Theater AG am Marie-Curie-Gymnasium waren dabei sicher nur wenig aufgeregter als ihre Eltern, Großeltern und Lehrer im Publikum. Die Szenerie, ein nachgestelltes Klassenzimmer, war Schauplatz der Komödie „Frau Müller muss weg!“. In dem Zeitstück von Erfolgsautor Lutz Hübner geht es um einen Elternabend, der völlig aus dem Ruder läuft. Eine Gruppe besorgter Mütter und Väter hat ein Gespräch mit der Klassenlehrerin Frau Müller anberaumt. Der Wechsel ihrer Kinder zum Gymnasium steht auf der Kippe. Natürlich liegt der Fehler nicht beim eigenen Nachwuchs, sondern bei der Lehrerin, die sie nun loswerden wollen.

Die Theater-AG des Marie-Curie-Gymnasiums. Quelle: Dörthe Dräger

Mit viel Spielfreude meisterten die jungen Darsteller von der Theater-AG „Act Attack“ das Dialogstück. Unterstützung erhielten sie dabei von Dörthe Dräger und Sabine Adler, den Leiterinnen der Arbeitsgemeinschaft und des Fördervereins des Marie-Curie-Gymnasiums. Im Unterschied zu Inszenierungen anderswo schlüpften in Ludwigsfelde Mädchen und Jungen in die Rolle von erwachsenen Problemeltern, Lehrerin und Hausmeister. Amelie Schubert, die im Wechsel mit Jette Lehmann die knallharte Karrierefrau Jessica Höfel verkörperte, meinte: „Die Eltern sind so unterschiedlich, dass Konflikte vorprogrammiert sind. Jede Stereotype wird bedient und bestimmt erkennt sich da der ein oder andere wieder.“

Vorstellungen als Premieren-Zugaben

Philipp Wirth, der für seine Interpretation des arbeitslosen Machos Wolf Heider besonders viel Applaus erntete, kann sich auch vorstellen, beruflich in Richtung Schauspiel zu gehen. Für ihn war die verschiedene Reaktion des Publikums erstaunlich: „Am Vormittag haben wir für die siebenten Klassen unserer Schule gespielt. Die haben an völlig anderen Stellen gelacht als die Zuschauer heute Abend.“

Die beiden Vorstellungen am Freitag waren nach der Premiere im Sommer eine Zugabe für all jene, die das Stück beim ersten Mal verpasst hatten. „Wir spielen mit der gleichen Besetzung, schon beim ersten Mal war die Resonanz gut und es gab Nachfragen für eine Wiederholung“, erinnert sich Dörthe Dräger. „Inzwischen gab es ein Feintuning und unsere Darsteller konnten trotz aller Aufregung mehr auf das Spielerische setzen.“

So konzentriert findet man Problemeltern wohl in keiner, etwas von ihnen aber in jeder Klasse. Darum ist der Lern- wie der Lacherfolg dieser Inszenierung sicher.

Von Marina Ujlaki

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