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Ludwigsfelde Stadt-Zuschuss für Fußball-Jugendzentrum gesichert
Lokales Teltow-Fläming Ludwigsfelde Stadt-Zuschuss für Fußball-Jugendzentrum gesichert
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01:15 31.05.2019
Diese steinerne Baracke am Waldstadion von Ludwgsfelde soll Teil eines Fußball-Jugendzentrums werden Quelle: Frank Pechhold
Ludwigsfelde

Dem Vorstand des Ludwigsfelder Fußballclubs (LFC) ist bei einem der letzten Beschlüsse der alten Stadtverordneten ein Stein vom Herzen gefallen: Mit dem einstimmigen Ja zum ersten Ludwigsfelder Nachtragshaushalt für dieses Jahr sind auch 220.000 Euro des LFC für die Sanierung und den Umbau der Steinbaracke am Waldstadion befürwortet.

Jugend-Leistungszentrum geplant

Der Verein will dort ein Jugend-Leistungszentrum einrichten. Diese Sportstätten-Erweiterung im Waldstadion ist dringend nötig, denn mit dem Andrang auf die Nachwuchsmannschaften des Oberliga-Vereins werden auch dort die Wachstumsschmerzen der Stadt deutlich. Trainingsstätten und -zeiten reichen vorn und hinten nicht.

Sozial- und Bauausschuss hatten Projekt gestrichen

Nach dieser Zustimmung im Stadtrat hatte es mit den vorherigen Diskussionen im Sozial- und im Bauausschuss gar nicht mehr ausgesehen; beide Gremien hatten zwar den Nachtragsetat befürwortet, jedoch das Geld für die Steinbaracke ausdrücklich streichen lassen. Hauptgrund dafür waren größere Wasserschäden als bisher gedacht und die Tatsache, dass sich das Defizit der Stadt mit diesem Nachtrag um rund 825.000 auf mehr als 5,5 Millionen Euro erhöht.

Wilfried Köppen forderte Neubau

Zur Bauausschusssitzung hatte der SPD-Stadtverordnete Wilfried Köppen erklärt: „Die Steinbaracke macht mir Kopfschmerzen – kann man sie für dieses Geld nicht abreißen und einen Neubau an der vorhandenen Tribüne überlegen?“ Auch für CDU-Mann Detlef Helgert war klar, dass die Steinbaracke nicht im Nachtragshaushalt auftauchen sollte. Der Ausschuss stimmte einhellig für die Streichung dieses Geldes.

Nun Eigenanteil für Fördermittel gesichert

LFC-Präsident Marcel Penquitt sagte nach der gegenteiligen Entscheidung der Stadtverordneten: „Damit ist der Eigenanteil des LFC für den Fördermittel-Antrag beim Land gesichert.“

Über Anträge ans Land noch nicht entschieden

Dort in Potsdam werden zu dem Ludwigsfelder Antrag derzeit Gespräche zwischen den beteiligten Ministerien geführt. „Aber das endgültige grüne Licht haben wir immer noch nicht“, so Penquitt. Deshalb sei die Zitterpartie noch nicht zu Ende, denn gebaut werden muss bis Jahresende, dann läuft das Kommunale Investitionsprogramm KIP aus.

Größte Investitionen unangetastet

Die großen Investitionen im Nachtragshaushalt ließen die Stadtverordneten unangetastet: 2,5 Millionen Euro für den Immobilienkauf einer weiteren Kita, 641.800 Euro für den Bau der Wald-Kita an der Engelsstraße, der Umbau des Pumpwerks Struveshof für 300.000 Euro und die Anschaffung einer Kehrmaschine für ebenfalls 300.000 Euro.

Von Jutta Abromeit

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