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Ludwigsfelde Märkische Heimat baut 108 neue Wohnungen in Ludwigsfelde
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09:06 30.12.2018
Allium-Blütenbälle schmücken im Sommer das Vorfeld der jüngsten Neubauten von der städtischen Wohnungsgesellschaft Märkische Heimat an der Potsdamer Straße. Quelle: foto: Abromeit
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Ludwigsfelde

Bei der kommunalen Wohnungsgesellschaft Märkische Heimat in Ludwigsfelde sind die letzten Vorbereitungen gelaufen, um nach dem Jahreswechsel möglichst bald mit der größten Investition der Firmengeschichte beginnen zu können. Wie berichtet hatte der Aufsichtsrat Mitte des Monats den Wirtschaftsplan fürs kommende Jahr beschlossen. Der sieht für 2019 rund 11,45 Millionen Euro an Investitionen vor.

Mit 11 Millionen davon soll die erste Hälfte der insgesamt 22 Millionen Euro für die 108 geplanten neuen Wohnungen an der Clara-Zetkin-Straße ausgegeben werden. Die zweite Hälfte des Geldes werde dann 2020 folgen, erklärte Geschäftsführer Thomas Schröter in einem Pressegespräch, so dass diese Mietwohnungen im Herbst des Jahres bezugsfertig werden können.

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108 neue Wohnungen will die Ludwigsfelder Wohnungsgesellschaft Märkische Heimat hier, auf der Brache des abgerissenen Explosionsblocks, bauen; rund 22 Millionen Euro sind als Investitionssumme veranschlagt Quelle: Jutta Abromeit

Wie berichtet werden diese 108 Wohnungen und 127 Stellplätze genau dort gebaut, wo bis 2015 ein Wohnblock aus den 1960er Jahren stand. In einer der 60 Wohnungen hatte es 2012 eine Gasexplosion gegeben. Glücklicherweise wurde dabei niemand schwer verletzt, obwohl das Unglück an einem Sonntagmittag passierte, als viele Familien dabei waren, Essen zu kochen. Doch letztlich hatte das Gebäude abgerissen werden müssen, weil eine Sanierung teurer geworden wäre als ein Neubau.

Die nötigen Baumfällungen zwischen Zetkin- und Allendestraße sind erledigt, im Januar sollen die Erdarbeiten folgen, so Schröter. Der größte Teil der neuen Stellplätze werde halboffen unter das Wohnhaus gebaut, „eine komplette Tiefgarage wäre nicht finanzierbar“, so Schröter. Doch wegen der besonders hohen Parkplatznot im Stadtteil West habe man sich entschieden, nicht nur an diesem Standort mehr Stellplätze als Wohnungen zu bauen.

Stellplatz-Not in West lindern

Der Firmenchef erklärt auch, es kämen nächstes Jahr im gesamten Stadtteil zusätzlich, zu den gerade fertig gewordenen 22 zusätzlichen Parkplätzen an der Lise-Meitner- und den 17 neuen an der August-Bebel-Straße wegen der Riesennachfrage, noch einmal bis zu 76 neue Stellplätze hinzu. „Dafür geben wir 2019 insgesamt 450 000 Euro aus“, sagt Schröter.

Geplant sind sie neben mehreren Gebäuden an der Liebknechtstraße hinter dem Wendehammer Mittelganghaus, an Engels-, Bebel-, Luxemburg-, Allende- und Weinertstraße. „Wie viele Stellplätze es dann genau werden, das hängt im Detail von der Genehmigungsfähigkeit am jeweiligen Standort ab“, erklärt Schröter.

Neue Parkplätze breiter als vorgeschrieben

Dabei werde man die Parkplätze angesichts heutiger Fahrzeuggrößen bereits statt der vorgeschriebenen Breite von 2,50 Meter 2,60 bis 2,70 Meter bauen, so der Geschäftsführer.

Von Jutta Abromeit