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Ludwigsfelde Wilde Zeiten im Klubhaus
Lokales Teltow-Fläming Ludwigsfelde Wilde Zeiten im Klubhaus
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20:27 22.12.2019
Mit Frankie goes to Liverpool, bereits zum siebten Mal in Ludwigsfelde, startete der Abend. Quelle: Andrea von Fournier
Ludwigsfelde

Weihnachten nicht nur als „Stille Nacht“ zu begehen, wird immer beliebter. Musikalische oder humoristische „Weihnachtspartys“ gibt es an verschiedenen Orten der Region. Samstagnacht richtete der Verein „Musik Leben“ eine solche im Klubhaus Ludwigsfelde aus.

„Die Karten dafür gingen seit dem Sommer rasant weg, wir sind lange ausverkauft“, freute sich Vereinsvorsitzende Beate Kammer, die mit ihrem Mann Andreas ab 2011 Live-Musik in Siethen, danach in Ludwigsfelde initiiert hat. Seit Vereinsgründung 2013 sind die monatlichen Veranstaltungen mit handgemachtem Rock, Blues, Soul und Folk eine feste Größe im Kulturleben der Stadt, die Besucher aus umliegenden Regionen bis Berlin und Potsdam ins Klubhaus locken.

Über 170 Gäste

So auch diesmal: Über 170 Gäste genossen die entspannte Atmosphäre der Flamingobar und der Lounge mit der Bühne für die Akteure. Vereinsmitglieder hatten Plätzchen gebacken, boten Getränke und Snacks an. Hatte der Verein zunächst den zuverlässigen Garanten für Stimmung und volles Haus, die Berliner Band Frankie goes to Liverpool mit Beatles-Songs, im Visier, entstand die Idee, noch eine zweite Beatles-Coverband einzuladen.

Frankie goes to Liverpool trat zum siebten Mal in der Stadt auf und schlug Andreas und Beate Kammer vor, zusammen mit der Berliner Rolling-Stones-Tribute Band Dirty Work zu spielen. So würden die wichtigsten musikalischen Strömungen einer „wilden“ Zeit abgebildet.

Das kam beim Publikum richtig gut an: Kaum hatte Beate Kammer Gäste und Musiker begrüßt und die ersten Takte von Frankie erklangen, wogten Hüften im Parkett, es wurde gesummt und Textsicherheit beim Mitsingen bewiesen. Die beiden Bands wechselten sich ab. Von „Hard days night“, „Little help“ bis zu weihnachtlichem „Jingle bell rock“ wurden die vier sympathischen Frankie-Vollblutmusiker, die eng am original Beatles-Sound segeln, mit viel Beifall bedacht. Später saßen sie, wie das Vereinskonzept es will, am Tisch unter den Gästen, wurden angesprochen und befragt. Derweil hatten die fünf Dirty Work-Bandmitglieder ihre Instrumente gestimmt und begeisterten mit Titeln wie „Jumpin’ Jack Flash“ oder „Let’s spend the night together“.

„Weihnachts-Orden“ für Frauen am Tresen gewünscht

Höhepunkt des Abends war der gemeinsame Auftritt beider Bands. Nachdem sich die Aufregung um Organisation und Gelingen der „Weihnachtsparty“ gelegt hatte, zeichneten Andreas und Beate Kammer traditionell drei treue Gäste aus. Diesmal waren es die Ehepaare Köpke und Franz sowie Jürgen aus Großbeeren, selbst Metal-Musiker und im Meer des Publikums in Leder mit schwarzer Mähne, Hut und Sonnenbrille unschwer als Musikfan auszumachen.

„Der Zeitpunkt für diese Party ist ideal, die Weihnachtsmarktbesuche sind vorbei, viele Besucher haben schon frei und das schafft eine wunderbare Stimmung“, sagte Andreas Kammer. „Nichts ginge ohne die gute Förderung durch die Stadt mit Raum und Equipment“, ergänzte seine Frau. Für Andreas Krizek an der Kasse verdienen die Frauen hinter dem Tresen nach langen, nicht nur vergnüglichen Abenden einen „Weihnachts-Orden“.

Von Andrea von Fournier

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