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Teltow-Fläming Mobilitätsumfrage in der Zuzugsstadt gestartet
Lokales Teltow-Fläming Mobilitätsumfrage in der Zuzugsstadt gestartet
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00:21 15.05.2018
Ludwigsfelder sind jetzt gebeten, jeden ihrer Schritte und jede ihrer Fahrten bei Wind und Wetter zu dokumentieren.   Quelle: Jutta Abromeit
Ludwigsfelde

Jetzt ist die bundesweite Befragung zur Mobilität, die dieses Jahr in 120 deutschen Städten läuft, auch in Ludwigsfelde gestartet.

Deutlich mehr als 1000 Haushalte hatten in den zurückliegenden Tagen nach der Ankündigung nun die eigentlichen Befragungsunterlagen im Postkasten. Ausgesucht worden waren die Haushalte wie berichtet nach dem Zufallsprinzip aus dem Einwohnermeldeamt.

Womit sind Ludwigsfelder wie lange unterwegs? Darum geht es in den kommenden Wochen; hier normaler Verkehr auf der Landesstraße L79 zwischen Potsdam und Ludwigsfelde Quelle: Jutta Abromeit

Erfragt werden soll ein Bild der alltäglichen Mobilität von Ludwigsfeldern. Diese Aktion heißt „Mobilität in Städten – SrV 2018“, durchgeführt wird sie im Auftrag der Technischen Universität (TU) Dresden vom Leipziger Institut Omnitrend, mitgetragen wird sie vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg und der Stadtverwaltung. Die Untersuchung ist Teil eines groß angelegten Forschungsprojektes.

„Dieses Projekt soll wichtige Erkenntnisse und Grunddaten für die örtliche und regionale Verkehrsplanung liefern“, so hatte Andreas Igel (SPD), Bürgermeister von Ludwigsfelde, mit dem Brandenburger Status Regionaler Wachstumskern (RWK) bei den Diskussionen und Entscheidungen zu künftigen Verkehrsströmen und -wegen in den zurückliegenden Monaten immer wieder argumentiert.

Bus oder Privat-Pkw, Bahn oder Mitfahrgelegenheit? Im Bereich Bahnhof/Dichterviertel Ludwigsfelde kreuzen sich die Wege vieler Ludwigsfelder, vor allem die von Pendlern. Quelle: Jutta Abromeit

Die Stadtverwaltung und die TU bitten alle ausgewählten Haushalte, sich zu beteiligen. „Jeder Haushalt steht stellvertretend für einen Teil der gesamten Bevölkerung und wird deshalb gebraucht“, so Igel. Nur bei aktivem Mitwirken möglichst vieler Bürger könnten repräsentative Daten gewonnen werden, die für eine bedarfsgerechte Mobilitätsentwicklung unerlässlich sind, heißt es in den Unterlagen. Deshalb seien ganz bewusst Bürger aus allen Bevölkerungsschichten beteiligt. Denn es gehe auch darum, ob und mit welchen Verkehrsmitteln sie im Alltag unterwegs sind und welche Entfernungen sie dabei zurücklegen.

Fahrrad-Urlaub - Momentaufnahme auf dem Berliner Autobahn-Südring zwischen Nuthetal und Abfahrt Ludwigsfelde West  Quelle: Jutta Abromeit

Da Voraussetzungen für Mobilität individuell sehr unterschiedlich sein können, wird beispielsweise auch nach Führerscheinbesitz, Erreichbarkeit von Haltestellen und dem Zeitaufwand für die täglichen Wege gefragt. Die anonymisierte Auswertung der Daten liefere ein aktuelles Bild von stadt- und gemeindespezifischen Verkehrsentwicklungen. Damit sind Vergleiche von Orten ähnlicher Größen möglich. Dazu gehöre auch die Nutzung von Carsharing-Angeboten und Elektrofahrrädern.

Die Teilnahme an der Erhebung ist freiwillig. Sie erfolgt telefonisch-schriftlich. Und es heißt, für die komfortable Erfassung der Antworten stehe am Telefon geschultes Interviewpersonal bereit. Alternativ können die Fragen online im Internet beantwortet werden, auch eine Telefonhotline und ein Webchat sind eingerichtet.

Von Jutta Abromeit

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