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Teltow-Fläming Erste Sitzung der neuen Gemeindevertretung
Lokales Teltow-Fläming Erste Sitzung der neuen Gemeindevertretung
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21:38 25.06.2019
Bürgermeister Matthias Wäsche (5.v.r.) mit seinen Mitstreitern: Der neuen Gemeindevertretung und einem Teil der Ortsvorsteher. Quelle: Uwe Klemens
Lichterfelde

Mit 17 statt wie bisher 15 Mitgliedern, zwei statt einer Fraktion und insgesamt sechs neuen Gesichtern gibt es in der neugewählten Gemeindevertretung der Gemeinde Niederer Fläming gleich mehrere Veränderungen. Am Montagabend fand im Lichterfelder Oberlaubenstall die konstituierende Sitzung statt. 13 Abgeordnete und genauso viele Zuhörer waren erschienen.

Fraktionen halten Einzug

Die Erhöhung der Sitzanzahl geht darauf zurück, dass bei der vorletzten Wahl zwei Einzelkandidaten so viele Stimmen erhielten, dass sie jeweils zwei Sitze hätten besetzen können, erläuterte Bürgermeister Matthias Wäsche, der zugleich Fraktionsvorsitzender des neuen Bündnisses Gemeinsam für Niederer Fläming (GfNF) ist, das mit zehn Mitgliedern die stärkste Fraktion stellt.

„Ich persönlich halte sehr viel davon, dass es Fraktionen gibt. Deren Sinn ist es, dass man sich schon vor einer Gemeindevertretersitzung trifft und die anliegenden Dinge bespricht. So ist man besser vorbereitet und kann trotzdem ohne Fraktionszwang so abstimmen, wie man es zum Wohl der Gemeinde für das Richtigste hält“, sagte Wäsche. „Trotzdem glaube ich daran, dass wie bisher alle Gemeindevertreter fair und konstruktiv miteinander umgehen“, so der 41-jährige Wiepersdorfer.

Synergie-Effekte nutzen

In durchweg offener Abstimmung gewählt wurden im Anschluss Bärwaldes Ortsvorsteher und Gemeindevertreter Lutz Löffler (fraktionslos) als Bürgermeister-Stellvertreter sowie Vertreter der Gemeinde in den verschiedenen Wasser-, Abwasser-, Gewässerunterhaltungs- und Bodenverbänden. Wäsches Bitte um Entsendung in den Wasser- und Abwasserzweckverband Jüterbog-Fläming folgten die Gemeindevertretung mit acht Ja- und vier Nein-Stimmen bei vier Enthaltungen. Bislang hatte Amtsdirektor David Kaluza diese Funktion inne. Wäsches Argument, im Sinne von Synergie-Effekten sei es sinnvoll, dass derselbe Gemeindevertreter sowohl im Jüterboger als auch im benachbarten Hohenseefelder Zweckverband die Interessen der Gemeinde vertritt, hatte am Ende überzeugt.

Künftig ohne Entwicklungsausschuss

Den größten Diskussionsbedarf gab es an diesem Abend bei der Frage, ob es auch weiterhin einen Gemeindeentwicklungsausschuss (GEA) geben solle. Trotz dem dessen bisherige Arbeit insgesamt gelobt wurde, kritisierten mehrere Gemeindevertreter, dass wichtige Themenfelder etwa zu den Finanzen oder zur Wirtschaftsentwicklung der Gemeinde zu wenig durch den GEA vorangebracht wurden. In ebenfalls offener Abstimmung wurde votierten die Gemeindevertreter deshalb für die Auflösung des Ausschusses. An seine Stelle treten sollen künftig mehrere, mindestens aber zwei verschiedene Ausschüsse mit unterschiedlichen Schwerpunktthemen. Wie genau deren Arbeit aussehen soll und wer sie besetzt, soll in der ersten Zusammenkunft nach der Sommerpause entschieden werden.

Von Uwe Klemens

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