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Teltow-Fläming Notte-Hafen und Parkplätze
Lokales Teltow-Fläming Notte-Hafen und Parkplätze
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06:09 29.03.2017
So ähnlich wie die Anlegestelle am Nottekanal in Königs Wusterhausen, wenn auch kleiner, könnte der Notte-Hafen in Zossen aussehen. Quelle: Foto: f. Pechhold
Zossen

Notte-Hafen und neue Parkplätze in der Nähe des Zossener Zentrums: Das sind die letzten Bauprojekte im Rahmen des Förderprogrammes Innenstadtsanierung. Dafür will die Kommune dieses Jahr 139 000 Euro zur Verfügung stellen. Bund und Land geben jeweils die gleiche Summe dazu.

Das Projekt „Notte-Hafen“ klinge gewaltiger als es sei, sagt Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B). Am Nottekanal nahe dem Kulturzentrum E-Werk ist eine Anlegestelle für Kajaks, Kanus, andere Boote geplant. Die Anlage besteht aus einem Steg mit Treppenaufgang, um die Böschung zu überwinden. Einen ähnlichen Haltepunkt gibt es am Nottekanal hinter der Schleusenbrücke in Königs Wusterhausen. „So groß wie in KW wird unser Notte-Hafen aber nicht.“

Telekom will 30 Meter hohen Mobilfunkmast aufstellen

Parkplätze und ein Mobilfunkmast sind auf dem Grundstück an der Fischerstraße 26 geplant. Hier wurden ein zeitweise für Ausstellungen genutztes Gebäude plus Nebengelass abgerissen. „Damit haben wir Bewegungsfreiheit für den Tieflader geschaffen, der den 30 Meter langen Funkmast bringt“. Der Mast wird im Auftrag der Telekom installiert. Auf diese Weise will der Konzern das Mobilfunk-Loch schließen, das sich im Juni 2016 auftat. Seitdem können Vodafone und Telekom den abgerissenen Funkmast auf dem Gelände der Polizeiwache nicht mehr für ihre Technik nutzen. Während Vodafone vier Mobilfunkantennen hinter den Schallluken der Dreifaltigkeitskirche installieren ließ, plant die Telekom eine Übergangslösung an der Schulstraße. Mittelfristig wird der Mast im hinteren Bereich der Fläche an der Fischerstraße 26 errichtet.

Weiter vorn wäre laut Berechnungen eines beauftragten Planungsbüros Platz für den Bau von 50  Stellflächen. „Eine entsprechende Beschlussvorlage erhalten die Stadtverordneten im April.“ Schreiber zufolge spitze sich die Parkplatz-Situation in der Innenstadt zu. Noch kann man beispielsweise die Parkplätze am fast verwaisten Einkaufszentrum nutzen. „Diese Parkplätze fallen weg, wenn hier die geplanten  Stadtvillen mit rund 200 Wohnungen gebaut werden“. Um das Parkplatz-Problem zu lösen, sollen auch auf dem an der Bahnhofstraße gelegenen Grundstück mit dem Gebäude der ehemaligen Maler-PGH einige Stellflächen entstehen. „Aber erst wenn der Flachbau, aus dem schon die Bäume raus wachsen, abgerissen worden ist.“

Von Frank Pechhold

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